Ein Frachtschiff, ein Tanker und ein Zerstörer aus Moskau befinden sich seit über einem Tag vor der Küste von Ogliastra: Die Marine setzt ihre Patrouille fort, und auch ein Flugzeug der Guardia di Finanza ist in dem Gebiet.
Eine Million Euro Fördermittel von der Region, Vereinbarungen mit Online-Reisebüros für Flug- und Hotelpakete. Und sogar ein Werbespot unter der Regie von Mario Giua Marassi.
Eine Sizilianerin und drei Männer aus Foggia sitzen im Gefängnis: Sie sollen bereits einige Hochsicherheitsgefangene in anderen Anstalten auf der Halbinsel beliefert haben und waren erst kürzlich nach Sardinien umgezogen.
Die Wartelisten sind zu lang oder in vielen Fällen sogar schon geschlossen. Die einzige Alternative ist die Inanspruchnahme privater Behandlungen, doch dafür werden Kredite aufgenommen.