Beleidigende Graffiti gegen den Bürgermeister von Porto Torres, Massimo Mulas, einen Kandidaten bei den Kommunalwahlen.

Heute Morgen erschienen sie an der Fassade des Rathauses auf der Piazza Umberto I: Spuren des Hasses, die eine hitzige Phase des Wahlkampfes kennzeichnen, zwanzig Tage vor den Kommunalwahlen, die für den 7. und 8. Juni angesetzt sind.

Einige städtische Angestellte bemerkten die beleidigenden Graffiti an den Wänden des Rathauses in der Nähe des Eingangs. Überwachungskameras filmten einen Mann mit Kapuze bei der Tat, die als schwere Verleumdung gilt, da sie sich gegen eine Verwaltungs- und politische Einrichtung richtete.

Unverzüglich wurde Anzeige gegen Unbekannt bei den Strafverfolgungsbehörden erstattet. Die Spezialeinheit DIGOS ermittelt in dem Fall und hat in Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei Überwachungsvideos sichergestellt, um die Täter zu identifizieren. Die Stadtverwaltung hat die Graffiti vom öffentlichen Gebäude entfernen lassen.

Solidaritätsbekundungen kamen vom Mitte-Rechts-Bürgermeisterkandidaten Ivan Cermelli: „Ich verurteile aufs Schärfste jeden persönlichen Angriff oder jede Gewalttat gegen diejenigen, die sich in den Dienst der Stadt stellen“, sagte er. „Die Debatte muss hitzig sein, aber wir diskutieren Programme, nicht Menschen. Ohne diesen Respekt gibt es kein Gemeinschaftsleben, keine Demokratie.“

Auch von anderen Stadtratskandidaten, die sich um die Kommunalwahlen bewerben, trafen weitere Nachrichten ein. Diese Geste wirft Fragen zur Durchführung eines Wahlkampfes auf.

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