Wassernotstand im Bidighinzu-Stausee: Arbeiten geplant, 10 Gemeinden ohne Wasser.
Die Intervention dauert 24 Stunden und beginnt am Dienstag, den 2. September, um 7 Uhr morgens.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die schwere Dürre im Nordwesten der Insel verursacht auch in städtischen Zentren weiterhin Probleme. Die Auswirkungen der anhaltenden Dürre haben insbesondere den Bidighinzu-Stausee in der Region Bessude getroffen. Die sardische Wasserbehörde ENAS, die die Wasserversorgung der Kläranlagen von Abbanoa sicherstellt, hat die Verbindung vom Temo-Stausee nach Monteleone Rocca Doria aktiviert.
Die Situation wird von allen Beteiligten ständig beobachtet: Abbanoa, ENAS (Nationale Umweltschutzagentur), der Hydrografischen Bezirksagentur Sardiniens (ADIS) und der Regionalregierung Sardiniens (EGAS). Für Dienstag, den 2. September, hat ENAS eine umfassende Effizienzsteigerung dieser wichtigen Verbindungsleitung angesetzt, um die Wasserversorgung der von der Abbanoa-Aufbereitungsanlage in Bidighinzu versorgten Gemeinden sicherzustellen. Die Arbeiten dauern 24 Stunden (von 7:00 Uhr Dienstag bis 7:00 Uhr Mittwoch) und führen zu einer Reduzierung der Wasserversorgung der Aufbereitungsanlage um bis zu 80 Prozent. Um die unvermeidlichen Störungen zu begrenzen, hat Abbanoa einen Verteilungsplan für die betroffenen Gemeinden entwickelt, der die Reservoirreserven, die Versorgung aus alternativen Quellen und die benötigte Zeit zur Wiederherstellung des Wasserspiegels nach Wiederaufnahme der Trinkwasserproduktion in der Anlage in Bidighinzu berücksichtigt.
Wasserversorgungsunterbrechungen sind in Ittiri, Uri, dem Bezirk Rudas, Monte Calvia, Sorigheddu und Carrabuffas in der Gemeinde Alghero, in Ossi und Tissi sowie in Muros, Usini und Sorso geplant. In Olmedo wird zusätzliches Wasser aus lokalen Brunnen verfügbar sein, Druckabfälle im Hochland sind jedoch ab Dienstagnachmittag nicht ausgeschlossen. Abbanoa bereitet außerdem Ersatzlieferungen mit Wassertankwagen aus den am stärksten betroffenen Gebieten vor. Ein direkter Kommunikationskanal mit den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden besteht bereits.