Die Sinnai-Etappe von „Sa Mariga de s'aggiuru“, einer Wanderinitiative zur Sensibilisierung für Gewalt gegen Frauen, wurde abgeschlossen. Im Anschluss fand die Einweihung der roten Bank in Pineta statt.

An der Zeremonie nahmen Bürgermeisterin Barbara Pusceddu, die Stadträte Michela Matta, Maurizio Boassa und Cristiano Spina, Stadträtin Alessandra Moriconi, das örtliche Polizeipräsidium, lokale Vereine und Bürger teil.

Während der Zeremonie betonte die Bürgermeisterin die Bedeutung der Initiative für Frauen, die zunehmend Opfer von Gewalt werden. „Es bedarf Schulungen“, sagte sie, „beginnend im Kindergarten und auf allen Bildungsstufen, um eine Kultur des Respekts zu schaffen.“

Silvana Migoni vom Verein Donne al Traguardo bekräftigte die Bedeutung des gemeinsamen Engagements. „Wenn eine Frau angegriffen wird, ist die gesamte Gemeinschaft betroffen. Es ist unerlässlich, zusammenzuarbeiten und mit Aufklärung und dem Vorbild der Familie zu beginnen, aber auch Rehabilitationsprogramme für Gewalttäter zu unterstützen.“

Die örtliche Polizistin Denise Corona erinnerte sich an einen Vorfall, den sie miterlebt hatte: „Dank des Red Code-Protokolls konnten wir umgehend zugunsten einer Frau eingreifen. An diesem Tag haben wir nicht nur das Gesetz durchgesetzt, sondern dem Opfer auch einen sicheren Ort geboten. Diese Bank hat einen symbolischen Wert: ein Ort zum Innehalten, Nachdenken und zum Erkennen, dass man nie allein ist.“

Raffaele Serreli

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