Der politische Konflikt um den Betrieb der „privaten Flughäfen“ ist neu entfacht. Neue Kontroversen sind nach dem Führungswechsel des Betreibers des Flughafens Cagliari-Elmas und den 30 Millionen Euro für die Beteiligung der Region an der künftigen Holdinggesellschaft unter Führung von F2i aufgekommen. Diese Gelder sind weiterhin im Änderungsantrag blockiert, der am Mittwoch erneut dem Haushaltsausschuss vorgelegt wird. Die Mitte-Rechts-Partei spricht weiterhin von einer „Schenkung“ der Todde-Regierung an einen privaten Fonds. Campo Largo erinnert an das im Zwischenbericht dargelegte, schrittweise Verfahren, das den Stellungnahmen der Aufsichtsbehörden unterliegt. Unterdessen hat die Ankunft von Riccardo Kustermann, dem ehemaligen Manager von Ligantia in Linate und Malpensa, bei Sogaer, der derzeit 190.000 Euro verdient, erneut Besorgnis beim CGIL (Italienischer Gewerkschaftsbund) ausgelöst, der auch eine Gehaltserhöhung für die Angestellten fordert. Der Betrieb wirft weiterhin Schatten auf. Der Rechnungshof bleibt wachsam, und der Fall Catania mit seiner öffentlichen Ausschreibung, die weltweit Beachtung gefunden hat, könnte eine Rolle spielen. Zusätzlich angeheizt wird die Kontroverse durch die Intervention des ehemaligen regionalen Verkehrsdezernenten Antonio Moro, dem jetzigen Bundesvorsitzenden der PSD'AZ-Partei: „Diese Maßnahme wird Sardinien an den Rand drängen“, sagte Moro, „und der Flughafen Cagliari wird zunehmend von Privatpersonen kontrolliert, weit entfernt vom öffentlichen Interesse und dem Recht der Sarden auf Mobilität.“
Das Video enthält Interviews mit Umberto Ticca, Gianluca Mandas und Antonio Moro.

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