Sie wurde in der Sonne, angebunden mit einem meterlangen Seil, auf einem Parkplatz an der Ringstraße von Silì gefunden. Passanten bemerkten den armen Hund und schlugen Alarm. Liù, wie die Shar-Pei-Hündin genannt wurde, wurde sofort gerettet und in die Obhut von Tierärzten der Klinik Duemari in Oristano gegeben.

Erste Untersuchungen ergaben, dass der Hund auf einem Auge blind ist und das andere aufgrund alter Verletzungen ebenfalls stark geschädigt ist. Ihre Pfoten sind geschwollen, vermutlich aufgrund einer Infektion durch die zahlreichen Grannen, die sich in ihren Pfoten festgesetzt haben.

Eine kritische Situation, und die Tierärzte werden in den nächsten Stunden mehr Klarheit haben. In der Zwischenzeit tauchen tausend Fragen auf: Wie konnte sie nur dorthin gelangen, und vor allem, wer konnte sie in der Sonne und unter diesen Bedingungen zurücklassen? „Wonach sollten wir noch suchen?“, heißt es auf der Facebook-Seite der Klinik Duemari. „Jetzt sogar nach reinrassigen Hunden.“ Tatsächlich handelt es sich bei den meisten ausgesetzten Tieren um Streuner oder zumindest um nicht näher spezifizierte Rassen wie den Shar-Pei.

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