Kupferdiebe im ehemaligen Hotel Turritania in Sassari. Dieses ikonische Projekt, ein Symbol für die Sanierung des historischen Zentrums und eine Vision für einen neuen Wohnungsbau, ist einer uralten Tradition der Stadt zum Opfer gefallen: der Entfernung der Dachrinnen.

Ein oder mehrere Unbekannte kletterten letzte Nacht über die Baustellenabsperrung und stahlen mindestens fünf Rohre. Der Vorfall wurde videoüberwacht, wodurch der anonyme Dieb möglicherweise identifiziert werden kann.

Dies ist ein weiterer Vorfall, der dazu führt, dass Kupfer aus der Stadt verschwindet, insbesondere zwischen dem Cappuccini-Viertel und dem historischen Zentrum.

Nach dem Diebstahl von Abflussrohren in der Via Monache Cappuccine, wo sich eine weitere städtische Baustelle befindet, und in Wohnhäusern, deren Anzahl mittlerweile nicht mehr gezählt ist, hat der Diebstahl nun auch Turritania erreicht. Die Sanierung wurde mit über 6 Millionen Euro aus dem Pinqua-Programm finanziert, das von der vorherigen Campus-Verwaltung bewilligt worden war. Die aktuelle Verwaltung unter Bürgermeister Giuseppe Mascia schließt das Projekt ab. Schon bald, nach der Ausschreibung für die Wohnungen, können neue Mieter die 18 Wohnungen beziehen, die für die sogenannte „Grauzone“ vorgesehen sind.

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