Sassari: Das Projekt „Santa Barbara Mining Trail“, vorgestellt in der Metropolitan City
Die Arbeiten zum Bau und zur Instandhaltung der Strecke im Nordwesten Sardiniens, im Gebiet von Nurra, sind im Gange.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Das Projekt zum Bau und zur Verwaltung des Bergbaupfads Santa Barbara in der Region Nurra im Nordwesten Sardiniens wurde heute im Sciuti-Saal der Stadt Sassari vorgestellt. Diese Initiative knüpft an die Erfahrungen von Sulcis Iglesiente an und erweitert sie in einem neuen territorialen Kontext. Kern des Programms ist die Wiederentdeckung und Aufwertung des Bergbauerbes von Nurra, das auf einer rund 200 Kilometer langen Rundroute erkundet wird.
Der Wanderweg führt durch Orte, die tief in der Bergbaugeschichte der Region verwurzelt sind und verbindet technisch-wissenschaftliche, historisch-kulturelle sowie landschaftlich-ökologische Werte. Gemeinsamer Nenner sind Kirchen und Gebetsstätten, die der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, geweiht sind. 210.000 € wurden für Marketingmaßnahmen bereitgestellt. Der „Santa Barbara Mining Trail“ entstand im Südwesten Sardiniens als Projekt zur Aufwertung stillgelegter Bergbaugebiete. Initiiert wurde es vom Verein Pozzo Sella und entwickelt von der CMSB-Stiftung mit dem Ziel, das historische und soziale Gedächtnis des Bergbaus wiederzubeleben. Von der Region Sardinien als einer der Wanderwege der Insel anerkannt und in den Atlas der italienischen Wanderwege des Kulturministeriums aufgenommen, zählt er zu den führenden Beispielen für entschleunigten Tourismus in ganz Italien. Sein identitätsstiftender Wert ist ebenfalls bedeutend, da er das kollektive Gedächtnis der Bergbaukultur und gleichzeitig den Kult der Heiligen Barbara wiederbelebt, die seit Jahrhunderten eine Quelle des sozialen Zusammenhalts für die lokalen Gemeinschaften darstellt. Die Vereinbarung umfasst die Metropolitanstadt Sassari, die Gemeinden Sassari, Alghero, Olmedo, Porto Torres, Putifigari und Uri, die Pozzo Sella Association, die Santa Barbara Mining Trail Foundation, das Erzbistum Sassari, das Bistum Alghero-Bosa, das orthodoxe Erzbistum von Italien und Malta sowie die regionalen Tourismus- und Planungsabteilungen.
Ein Abkommen zur Steuerung der Raumplanung , der kulturellen Förderung und der Tourismusentwicklung. Ziel ist es, die Strategien für einen nachhaltigen Tourismus zu verfolgen, der die Wanderwege als wichtiges Instrument für die Förderung eines entschleunigten Tourismus anerkennt. Das Protokoll sieht eine schrittweise Umsetzung vor und legt die notwendigen Maßnahmen für die Einrichtung und den schrittweisen Ausbau des Wanderwegs fest. Die Region Sardinien koordiniert und finanziert gemeinsam mit den zuständigen Behörden das Projekt mit dem Ziel, den Wanderweg innerhalb der nächsten drei Jahre in Betrieb zu nehmen, unter anderem durch den Einsatz regionaler und europäischer Ressourcen. Dieses Engagement ergänzt das der Institutionen, Gemeinden und Partner, die in der Vorbereitungsphase des Projekts ihr Fachwissen, ihre Daten und Instrumente beisteuern.
