Ein neues und wichtiges Kapitel im Rechtsstreit gegen die Massentötung von Rindern in der Region Nuoro. Heute Morgen hat das regionale Verwaltungsgericht Sardiniens erstmals die Anordnung der lokalen Gesundheitsbehörde von Nuoro zur Tötung geimpfter Rinder ausgesetzt, die nie erkrankt waren und nun als immun gelten, da mehr als 28 Tage vergangen waren.

Die von fünf Unternehmen aus der Region Nuoro eingereichten Einsprüche wurden von den Anwältinnen Caterina Zoroddu und Valentina Ceron unterzeichnet. Dies ist ein wichtiger Punkt, da er sich von der gestern vom regionalen Verwaltungsgericht erörterten Aussetzung (deren Ausgang noch nicht bekannt ist) unterscheidet, bei der es um nicht geimpfte Tiere ging, die mit infizierten Rindern in Kontakt gekommen waren.

Inzwischen werden bereits weitere Berufungsverfahren vorbereitet, wobei die Regulierungsmaßnahmen der ASL von Fall zu Fall unterschiedlich ausfallen. Die Anhörung in der Sache ist für den 24. September angesetzt. Dies stellt einen ersten Meilenstein für die Bauern aus Nuoro dar, die kurz vor einer möglichen Sammelklage stehen.

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