Mit dem Lächeln und dem Witz, die ihn stets auszeichneten, hat er die Hundert erreicht. Ottavio Ortu, der Großvater aus Porto Torres, ist 101 Jahre alt geworden und freut sich darauf, seinen Geburtstag im Kreise der gesamten Gemeinde zu feiern.

In seiner gewohnten Schlichtheit erzählt er von seiner Vergangenheit: dreißig Jahre seines Lebens widmete er der Arbeit auf dem Land in der Nurra, der Bewirtschaftung des Bodens, und dann die Entscheidung, einen anderen Weg einzuschlagen: die Arbeit im Hafen von Turritano während des goldenen Zeitalters der petrochemischen Industrie, auf dem Höhepunkt des industriellen Booms.

Ottavio Ortu verbrachte seine Kindheit in der Via Libio im Stadtzentrum, bevor er in das historische Viertel Monte Agellu zog, wo er seine Familie gründete: neun Kinder, von denen acht noch leben, und etwa dreißig Enkel und Urenkel.

„Ich bin in Porto Torres geboren, einer Stadt, die ich geliebt habe und immer noch liebe, wegen ihrer Schönheit und der vielen Möglichkeiten, die sie mir und den vielen Sarden bot, die im Industriegebiet arbeiteten“, sagte er begeistert. „Heute hat sich die Situation stark verändert“, fügte er hinzu, „kaum Schiffe im Hafen und Fabriken geschlossen.“

Als langjähriger Witwer hat er sich stets mit der Zuneigung seiner Lieben umgeben, die ihm immer wieder ihre Liebe und Anerkennung für die vielen Opfer gezeigt haben, die er im Laufe seines langen Lebens gebracht hat. Auch der Bürgermeister von Porto Torres, Massimo Mulas, übermittelte ihm seine besten Wünsche.

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