Kreuzfahrten, über 600.000 Passagiere werden in Cagliari erwartet: „Eine Herausforderung für das Empfangssystem.“
Fipe Confcommercio Präsident Emanuele Frongia: „Ein qualitativer Sprung ist nötig, und eine Verlängerung der Saison ist ebenfalls geplant.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die Zahlen sind hoch. Und sie erfordern „ einen qualitativen Sprung für den gesamten Gastgewerbesektor“. Das behauptet Emanuele Frongia, Präsident von Fipe Confcommercio Sud Sardegna, mit Blick auf Daten vom Kreuzfahrtmarkt in Cagliari: über 600.000 Passagiere und 181 Anläufe werden im Jahr 2026 erwartet (+26 % im Vergleich zu 2025).
Die Saison begann am 27. Januar mit der Ankunft der ersten beiden Schiffe, der Silver Muse und der Viking Vesta, und endet am 27. Dezember. Insgesamt sind 181 Kreuzfahrten geplant, von denen neun bereits zwischen Januar und heute angekommen sind: ein Start, der den positiven Trend bestätigt, aber gleichzeitig noch viel Zeit für die Vorbereitung auf die Hauptsaison lässt.
Eine bedeutende Neuerung betrifft die Ausweitung des Reisekalenders: Anders als im Vorjahr werden nun auch im Dezember Ankünfte erwartet. Dies deutet auf einen Perspektivenwechsel bei den Branchenakteuren hin, die zunehmend die Übergangsmonate in Betracht ziehen, um die Touristenströme weniger saisonbedingt zu schwächen.
„Diese Zahlen stellen eine Herausforderung dar, der wir uns verantwortungsvoll stellen müssen“, sagt Frongia. „Es genügt nicht, einfach nur Wachstum zu verzeichnen: Wir müssen uns darauf vorbereiten, es zu steuern, denn wir sprechen von erheblichen Passagierströmen. Die ersten neun Kreuzfahrtschiffe sind bereits angekommen, aber es werden noch viele weitere folgen: Jetzt ist es an der Zeit, bereit zu sein.“
„Es gibt auch eine bedeutende Veränderung“, fügt er hinzu, „weil wir anfangen, an einer längeren Saison zu arbeiten, mit Ankünften bis Dezember. Das bedeutet, dass wir endlich die Übergangsmonate berücksichtigen, ein entscheidender Aspekt, um die Kontinuität der Betriebe und die Stabilität des Sektors zu gewährleisten.“
FIPE betont, dass die Gastronomiebranche eine Vorreiterrolle bei der Deckung dieser internationalen Nachfrage einnimmt. „Es handelt sich um einen Wachstumsmarkt, der die lokale Wirtschaft konkret unterstützen kann, selbst in einem globalen Umfeld, das in den letzten Wochen Anzeichen von Unsicherheit gezeigt hat“, so Frongia weiter. „Wir müssen diesen Sektor fördern und an der Qualität von Gastfreundschaft und Service arbeiten, um diese Zuwanderung in nachhaltigen Wert für die Region umzuwandeln.“
(Unioneonline/E.Fr.)
