Endlose Staus auf den Autobahnen: Der Preis, den man für einen Tag am Strand zahlt.
Albtraumsonntag auf der Küstenstraße von Quartu sowie auf den neuen Autobahnen 554 und 125Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Seit dem Nachmittag gab es endlose Warteschlangen und Panikszenen unter denjenigen, die im Tunnel festsaßen.
Für die vielen Schwimmer, die an die Küstenstrände strömten, um der Hitze zu entfliehen, war es ein Albtraumwochenende.
Sowohl entlang der Küstenstraße in der Via Leonardo da Vinci in Quartu als auch auf der anderen Seite auf den neuen Linien 554 und 125 bildeten sich lange Schlangen. Sogar in den Tunneln kam es zu Staus und Panikszenen unter denjenigen, die sich schon längere Zeit in den Tunneln aufhielten.
Um 18 Uhr dauerte die Fahrt von Terra Mala nach Margine Rosso fast eine Stunde, und für diejenigen, die um 20 Uhr von Costa Rei zurückkehrten, wurde es noch schlimmer: An den Tunneln bildeten sich bereits Warteschlangen, und die Fahrt nach Quartu dauerte über zwei Stunden.
Ein Höllentrip, der sich jedes Jahr wiederholt: Autofahrer suchen nach Ausweichrouten, um den Staus zu entgehen, nur um dann an der Baustelle Terna auf der Via Dell'Autonomia Regionale Sarda noch tiefer in die Bredouille zu geraten. Auch die Abkürzungen über Niu Crobu und Via Biora sind überlastet und dem Verkehrsaufkommen nicht gewachsen.
„Auf der Rückfahrt von Villasimius nahmen wir die neue Straße, um die Küstenstraße zu umfahren, die immer chaotisch ist. Doch stattdessen wurde es nur noch schlimmer“, erzählt Elena Zedda, die gerade von einem Sonntag am Strand zurückkam. „Im Tunnel gab es einen Stau“, fügt sie hinzu, „und mir wurde sogar richtig übel, weil ich unter Klaustrophobie leide. Wir sind um 8:00 Uhr losgefahren, aber was bringt es, schon um 4:00 Uhr loszufahren, um dem Verkehr zu entgehen, wenn man den ganzen Tag am Strand verbringen will? Es ist unglaublich, dass man in all den Jahren keine Alternative zu diesem Wahnsinn gefunden hat.“ Und dabei sollte der Bau der neuen 554 mit ihren Tunneln doch eigentlich das Ende des Sommerverkehrs bedeuten. Stattdessen wurde es noch schlimmer.
