Die Zahl der West-Nil-Virus-Infektionen in der Provinz Oristano ist auf vierzehn gestiegen. Ein Mann über fünfzig und ein Mann über achtzig werden derzeit im Krankenhaus San Martino beobachtet.

Die Präventionsabteilung der örtlichen Gesundheitsbehörde (ASL 5) von Oristano leitete umgehend eine epidemiologische Untersuchung und Präventivmaßnahmen ein, darunter die Desinfektion der Bereiche, in denen Menschen leben, die sich mit dem Virus infiziert haben.

Der erste Fall des West-Nil-Virus wurde im vergangenen Mai diagnostiziert und betraf eine Person über 60 Jahre. Der zweite Fall betraf eine Person über 90 Jahre, die nach der Infektion und dem Ausbruch der Krankheit leider verstarb. Der dritte Fall, ebenfalls eine Person über 60 Jahre, wurde aus dem Krankenhaus in Oristano entlassen und kehrte nach Hause zurück. Der vierte Fall, eine Person über 85 Jahre, befindet sich noch im Krankenhaus San Martino. Die Fälle fünf und sechs betrafen eine Person in den Fünfzigern und eine Person über 70 Jahre, die beide bereits nach Hause zurückgekehrt sind. Die Fälle sieben und acht betrafen zwei Personen über 70 Jahre, die sich noch im Krankenhaus San Martino befinden. Der neunte Fall, eine Person über 50 Jahre, ist bereits nach Hause zurückgekehrt. Schließlich befinden sich noch zwei Personen über 70 Jahre und eine Person über 50 Jahre im Krankenhaus San Martino.

«Wir rufen die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die Gebrechlichen und Älteren, nochmals dazu auf, Risikosituationen zu vermeiden und sich mit allen uns bekannten Mitteln vor den Stichen dieses Insekts zu schützen – so der Appell der Leiterin der Präventionsabteilung, Maria Valentina Marras – stehende Gewässer zu meiden, sich im Freien mit Insektenschutzsprays und langer Kleidung zu schützen und das Haus mit Moskitonetzen abzuschirmen».

„Auch am langen Augustwochenende halten wir uns an diese Richtlinien, denn nur so können wir dieser Krankheit vorbeugen und uns davor schützen. Und es ist unerlässlich, dass diejenigen, die ältere Menschen und Kinder betreuen, diese Schutzmaßnahmen umsetzen“, fügte Grazia Cattina, Generaldirektorin der örtlichen Gesundheitsbehörde (ASL 5), hinzu.

(Unioneonline)

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