Keine Angebote für die Luftrettungsdienste in Sardinien. Die von der Region (Regionales Beschaffungszentrum im Auftrag von Areus) durchgeführte Ausschreibung im Wert von über 189 Millionen Euro war erfolglos: Bis zum Einsendeschluss am 25. Februar um 16:00 Uhr gingen keine Angebote ein. Der bestehende Vertrag zur Aufrechterhaltung des Dienstes läuft bis Ende Juni weiter. Eine mögliche Vertragsverlängerung für das derzeitige Dienstleistungsunternehmen Airgreen erscheint daher angebracht. Ungeachtet dieser Überlegungen steht jedoch fest: Die groß angelegte Beschaffung zur Leistungssteigerung ist gescheitert.

Armando Bartolazzi leitete die Abteilung, als das Ausschreibungsverfahren vorbereitet wurde. Bevor er seine Kontaktdaten preisgab, verkündete er, dass an einem effizienteren Luftrettungsdienst gearbeitet werde. Die Ausschreibung wurde am 22. Dezember 2025 veröffentlicht: acht Jahre Laufzeit (bis 2034). Geschätzter Wert: 189,32 Millionen Euro. Mit diesem Geld sollten vier einsatzbereite Hubschrauber an vier Standorten bereitgestellt werden: Cagliari (sofort), Olbia (24-Stunden-Betrieb) und Alghero (12-Stunden-Betrieb). Dreißig Monate später sollte auch der neue Standort in Sorgono in Betrieb gehen und 12 Stunden täglich lebensrettende Dienste für die Region Zentralsardinien, insbesondere für die Bevölkerung von Nuoro und Ogliastra, leisten. Es wurde jedoch klargestellt, dass alle Hubschrauber gemäß den Anweisungen der zuständigen Leitstellen (Notrufnummer 118) in der gesamten Region eingesetzt werden können. Auch die Möglichkeit, sie für Transfers außerhalb der Region zu nutzen, wurde in Betracht gezogen, falls außergewöhnliche Umstände dies erfordern sollten.

Die Spezifikationen gingen, wie erwartet, sehr ins Detail, wenn es um die Beschreibung der Eigenschaften der Hubschrauber und des an Bord einzusetzenden Personals ging, vom Piloten bis zum Windentechniker.

Als Vergabeverfahren wurde die wirtschaftlichste Ausschreibung gewählt: Bei gleichwertigen Leistungen sollte der günstigste Anbieter den Zuschlag erhalten. Die Region hatte in den letzten Tagen versucht, den Vertrag durch die Zusage einer Kontinuitätsgarantie abzuschließen. Stattdessen traf die Entscheidung der Leiterin der Beschaffungsabteilung des regionalen Beschaffungszentrums, Gabriella Mariani, ein : „Bis zum Abgabetermin am 25. Februar um 16:00 Uhr gingen keine Angebote ein, die Ausschreibung war daher erfolglos.“

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