Auf dem Weg zur UNESCO-Kandidatur: Ossi stellt 1,5 Millionen Euro für die Nekropole Mesu 'e Montes bereit
Ein grundlegender Schritt hin zum Schutz, zur Sicherung und zur Aufwertung eines der wertvollsten archäologischen Juwelen Sardiniens.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
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Ein grundlegender Schritt zum Schutz, zur Sicherheit und zur Aufwertung eines der wertvollsten archäologischen Juwelen Sardiniens. Mit dem Beschluss Nr. 90 des Stadtrats vom 28. Juli 2026 hat die von Bürgermeister Pasquale Lubinu geführte Verwaltung die Planungsrichtlinien (PDF) für die Nekropole Mesu 'e Montes offiziell genehmigt.
Das Projekt mit einem Gesamtwert von 1,5 Millionen Euro wird vollständig aus dem Entwicklungs- und Kohäsionsfonds 2021-2027 finanziert (Aktionslinie: „Kunst und Architektur des prähistorischen Sardiniens. Die Domus de Janas. Interventionen für die UNESCO-Kandidatur“ ).
Die Nekropole von Mesu 'e Montes, etwa 7 Kilometer von der Stadt Ossi entfernt an den Hängen des Monte Mamas gelegen, besteht aus 18 mehrkammerigen, in den Fels gehauenen Domus de Janas. Darunter befinden sich authentische Meisterwerke vor-nuraghischer Grabkunst, wie die Gräber I und II, die für ihre kunstvollen Skulpturen berühmt sind, sowie die Gräber III und XVI, die in der Nuraghenzeit umgenutzt wurden.
Die Stätte stellt einen entscheidenden Schritt im seriellen Kandidaturprozess für die Anerkennung der Domus de Janas als UNESCO-Welterbestätte dar.
Das der Architektin Iolanda Mele anvertraute Projekt zielt darauf ab, die kritischen Erhaltungsprobleme des Geländes zu lösen, die durch die chemische und physikalische Zersetzung der Steinoberflächen und die Instabilität des Felsrückens verschärft werden.
Die Fördermittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro umfassen 927.000 Euro für Restaurierung, Erhaltung, hydrogeologische Risikominderung und verbesserte Zugänglichkeit. Weitere 573.000 Euro stehen dem Auftraggeber für Voruntersuchungen, Planung, Bauleitung und Sicherheitsmaßnahmen zur Verfügung.
Nach Genehmigung durch die zuständige Behörde kann das städtische Bauamt nun mit den operativen Maßnahmen beginnen. Diese umfassen eine Reihe geologischer Voruntersuchungen, die Reinigung und Entfernung von Unkraut in den archäologischen Gebieten sowie die Ausarbeitung der nachfolgenden Planungsphasen (Ausführungsplanung). Ziel ist es, der Öffentlichkeit und dem internationalen Tourismus ein voll funktionsfähiges und sicheres archäologisches Denkmal zurückzugeben.
(Unioneonline)
