Die Gefängnispolizei von Rovigo vereitelte einen Ausbruchsversuch eines Gefangenen im Sonderhaftbereich. Der Plan sah vor, mit Unterstützung von Komplizen außerhalb des Gefängnisses per Hubschrauber auszubrechen und anschließend, möglicherweise unter Anwendung von Gewalt, ins Ausland zu fliehen.

Die Entdeckung erfolgte nach einer Zellendurchsuchung, bei der illegal in den Hochsicherheitsbereich eingeschmuggelte und in Gemeinschaftsräumen versteckte Mobiltelefone gefunden wurden. Der Fund der Geräte führte zu Strafverfahren gegen mehrere Häftlinge wegen unbefugten Zugriffs auf Kommunikationsgeräte. Die Staatsanwaltschaft ordnete daraufhin weitere Ermittlungen an und führte technische Tests an den beschlagnahmten Mobiltelefonen durch, die den Fluchtplan eines Häftlings aufdeckten.

Die Gefängnisleitung ergriff daher präventive Maßnahmen, um einen Ausbruch zu verhindern. Die Strafvollzugsbehörde in Rom, die regionale Strafvollzugsbehörde in Padua und der Präfekt von Rovigo wurden über den Vorfall informiert. Sie verstärkten die Überwachung des Gefängnisgeländes und die Sicherheitsvorkehrungen an bestimmten sensiblen Orten in der Stadt Rovigo.

(Unioneonline)

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