Reisanbau in Oristano: Coldiretti fordert ein Treffen der nationalen Lieferkette.
Der deutliche Rückgang der Reispreise ist besorgniserregend.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Der deutliche Rückgang der Reispreise hat gravierende wirtschaftliche Folgen für die Agrarwirtschaft, die bereits durch steigende Produktions-, Energie- und Verwaltungskosten aufgrund des schwierigen internationalen Umfelds und zusätzlich durch hohe Importe aus Indien stark belastet ist. Diese besorgniserregende Situation betrifft auch die Reisbauern in der Provinz Oristano. Aus diesem Grund hat Coldiretti heute ein Schreiben an das Landwirtschaftsministerium gerichtet und die dringende Einberufung des bereits im Ministerium eingerichteten Nationalen Ausschusses für die Reisversorgungskette angesichts der gravierenden Lage im nationalen Reissektor gefordert.
„Die Reisanbaubetriebe stehen vor einer äußerst schwierigen Zeit“, heißt es in dem Schreiben, „die die wirtschaftliche Nachhaltigkeit des Sektors und die fortgesetzte Produktion einer strategischen Kulturpflanze für die italienische Landwirtschaft und ganze Reisanbauregionen zu gefährden droht.“
Aus diesem Grund hält die Organisation einen sofortigen Dialog zwischen allen Akteuren der Lieferkette und den zuständigen Institutionen für unerlässlich. Ziel ist es, die aktuelle Marktlage und Preisentwicklung zu analysieren, dringende Maßnahmen zur Unterstützung landwirtschaftlicher Betriebe zu bewerten und konkrete Instrumente zur Sicherung der langfristigen Zukunftsfähigkeit des Sektors zu identifizieren.
Zu den von Coldiretti unterbreiteten und in dem Schreiben dargelegten Vorschlägen gehört „die Aktivierung einer speziellen Ausschreibung für den Ankauf und die Verteilung von italienischem Reis an Bedürftige. Diese Maßnahme würde gleichzeitig bedürftige Familien und italienische Agrarbetriebe unterstützen und ein Produkt fördern, das ein Symbol für italienische Agrar- und Lebensmittelprodukte ist.“
In dem Schreiben wird außerdem die Einrichtung eines Fonds für Lieferkettenverträge im Reissektor im Rahmen der Mittel des Programms „Coltiva Italia“ gefordert. Dieser Fonds soll Investitionen, Produktionsplanung, Bündelung von Lieferketten und die Wertschöpfung von italienischem Reis fördern und so die wirtschaftliche Stabilität landwirtschaftlicher Betriebe stärken sowie die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Lieferkette verbessern.
„Die Krise im Sektor erfordert rasche und konkrete Maßnahmen“, betont Coldiretti. „Reis ist eine strategische Kulturpflanze für das Land, die Landwirtschaft und den Schutz einzigartiger Gebiete hinsichtlich Umwelt, Landschaft und Produktion. Daher ist es unerlässlich, schnellstmöglich einen institutionellen Dialog aufzunehmen und wirksame Maßnahmen zur Unterstützung der Unternehmen und zur Sicherung der Zukunft des Sektors umzusetzen.“
