Zweite Gesprächsrunde, Trump: „Einigung am Mittwoch oder Bomben.“ Teheran: „Keine Verhandlungen unter Androhung von Gewalt.“
Weniger als 48 Stunden vor Ablauf der Waffenruhe wird die iranische Delegation in Islamabad erwartet. Die Straße von Hormus bleibt weiterhin gesperrt.(Handhaben)
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Weniger als 48 Stunden vor Ablauf der Waffenruhe im Iran werden die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran heute in Islamabad wieder aufgenommen . Pakistan ist zuversichtlich, den Iran nach dem Scheitern der ersten Runde zu einer zweiten Gesprächsrunde bewegen zu können.
„Wir haben ein positives Signal erhalten“, sagte ein anonymer Regierungsbeamter in Islamabad. „Die Situation entwickelt sich ständig weiter, aber wir versuchen, ihre Anwesenheit bei Beginn der Gespräche sicherzustellen .“
Trump scheint in die Enge getrieben, nachdem er die Blockade der Straße von Hormus beschlossen hat, die sich als Falle erweist. Das iranische Regime, obwohl entmachtet, hält die Kontrolle über diese wichtige Meerenge in Händen, was die amerikanische Position schwächt und den Präsidenten frustriert, der erneut droht: „Einigung bis Mittwoch oder Bomben.“
„Der Iran wird verhandeln, sonst wird er mit nie dagewesenen Problemen konfrontiert sein“, sagte er in einer konservativen Radiosendung und fügte hinzu, dass jedes Abkommen Teheran daran hindern müsse, Atomwaffen zu erlangen: „Ich hoffe, sie erzielen ein faires Abkommen und bauen ihr Land wieder auf, aber sie werden keine Atomwaffe besitzen, noch die Möglichkeit, eine zu besitzen. Das können wir nicht zulassen.“
„Mit der Verhängung der Blockade und dem Bruch des Waffenstillstands will Trump seiner Ansicht nach den Verhandlungstisch in einen Ort der Kapitulation verwandeln oder eine neue Welle militärischer Provokationen rechtfertigen. Wir akzeptieren keine Verhandlungen unter dem Deckmantel von Drohungen und haben uns in den vergangenen zwei Wochen darauf vorbereitet, neue Trümpfe auszuspielen “, antwortete der iranische Parlamentspräsident und Verhandlungsführer Mohammad-Bagher Ghalibaf.
Das unmittelbarste Hindernis für diplomatische Annäherungsversuche scheint die US-Blockade iranischer Häfen zu sein: Der pakistanische Armeechef Asim Munir, der eine Schlüsselrolle in den Verhandlungen spielt, soll dies dem Tycoon laut Reuters Online selbst mitgeteilt haben. Die Beschlagnahmung des Schiffs „Touska“ im Golf von Oman hat zudem die Spannungen in der Straße von Hormus neu entfacht, die nur noch vereinzelt von Schiffen passiert wird. Laut mehreren iranischen Medien ist die Aufhebung der US-Seeblockade Voraussetzung für Gespräche mit Washington. Der Tycoon beharrt jedoch darauf, die Blockade erst aufzuheben, wenn ein Abkommen unterzeichnet sei.
(Unioneonline)
