Die israelischen Streitkräfte verhaften einen Studenten auf dem Weg nach Tor Vergata: „Er ist ein Hamas-Terrorist.“
„Er war am Massaker vom 7. Oktober beteiligt.“ Medien aus Gaza: „Er sollte sein Studium in Italien fortsetzen.“(Handhaben)
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Er hatte es geschafft, auf die Liste der palästinensischen Studenten zu gelangen, die zu Universitätsstudiengängen in Italien zugelassen wurden. Am Dienstag wollte er mit einer Gruppe von 17 anderen jungen Leuten Gaza in Richtung Rom verlassen. Doch am Grenzübergang Kerem Shalom wurde Mahmoud Al Najjar von der israelischen Armee festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, Mitglied der Nordbrigade der Hamas zu sein und am Massaker vom 7. Oktober 2023 beteiligt gewesen zu sein. Die neue Sprecherin der israelischen Armee, Ariella Mazor, gab dies auf X als Reaktion auf einen Beitrag auf der Gaza-Nachrichtenseite Drop Site bekannt.
Laut einem Bericht der Journalistin Muthanna al-Najjar gegenüber dem in Gaza ansässigen Medienportal Drop Site wurde Mahmoud, ursprünglich aus Jabaliya, am Dienstag festgenommen, nachdem ihm nach monatelangen Bemühungen endlich die Ausreisegenehmigung erteilt worden war, um zur Universität Tor Vergata in Rom zu reisen. Drop Site berichtet außerdem, dass Mahmoud drei wissenschaftliche Artikel veröffentlicht hat und nach seiner Festnahme an einen unbekannten Ort gebracht wurde, ohne dass seine Familie darüber informiert wurde. Muthanna zufolge ist er der einzige Überlebende seiner Familie, die Berichten zufolge bei einem israelischen Angriff getötet wurde.
Israelische Technologie, die auch Gesichtserkennung ermöglicht, könnte dafür verantwortlich gewesen sein, Mahmoud am Grenzübergang Kerem Shalom aufzuhalten: Obwohl er sich fast drei Jahre lang der Suche der israelischen Armee entzog, könnte er durch die zahlreichen Videos verraten worden sein, die die Hamas während des Massakers aus Kibbuzim in Südisrael online veröffentlichte. Doch all dies muss noch bestätigt werden.
Die Gesichter der 7.000 Angreifer Israels stehen nun auf der Liste der Spezialeinheit, die die Terroristen vom 7. Oktober jagt. Unterdessen ist eine Gruppe von Studenten, darunter Mahmoud, in Rom eingetroffen. Ihnen wurde die Ausreise aus Gaza im Rahmen einer von Rom initiierten Unterstützung für palästinensische Studierende gestattet. Seit dem vergangenen Herbst sind bereits 229 Universitätsstudenten aus Gaza nach Italien gekommen.
(Unioneonline)
