Das Martyrium der in Dubai gestrandeten sardischen Kreuzfahrtpassagiere schien gestern endlich ein Ende zu haben, doch stattdessen zog es sich erneut hin. Sie mussten die sechste Nacht in Folge in ihren Kabinen in den Vereinigten Arabischen Emiraten verbringen, wo das Schiff aufgrund der iranischen Blockade der Straße von Hormus inmitten von Chaos und Verzweiflung festsitzt. Die Abfahrt nach Rom wird heute Morgen erwartet, sofern es keine weiteren Verzögerungen gibt.

Mehrere tausend Passagiere, darunter 563 Italiener und etwa 15 Sarden, sind verständlicherweise besorgt über die Lage an Bord der MSC Euribia. Sie waren zuversichtlich, gestern Morgen mit einem Charterflug von Abu Dhabi nach Rom abreisen zu können, doch eine kurzfristige Verzögerung – erst auf den Nachmittag, dann auf heute – zwang sie, an Bord zu bleiben und auf ihre Rückführung zu warten. Währenddessen hörten sie ringsum immer wieder Explosionen und Raketengeräusche; zuletzt ertönte die Sirene (über einen längeren Zeitraum) in der vergangenen Nacht.

Die Region Sardinien hat Maßnahmen ergriffen, um die Situation der sardischen Kreuzfahrtpassagiere zu überwachen. Präsidentin Alessandra Todde steht in ständigem Kontakt mit den italienischen Botschaftern in Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

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