Zwischen Meer und Himmel erhebt sich die Artenvielfalt: das Vogelspektakel des La Maddalena-Archipels.
Ein Treffen zur Vertiefung des Themas mit der Biologin Antonella Gaio.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Vielleicht liegt es daran, dass die Jagd seit Jahrzehnten streng verboten ist, vielleicht an der Existenz eines gewissen Kontrollniveaus und vielleicht auch an den veränderten klimatischen Bedingungen, dass die Präsenz von Vögeln, sowohl Meeres- als auch Landvögeln, im Nationalpark La Maddalena Archipel weiterhin von großer Bedeutung ist.
Die Verteilung sieht höhere Häufigkeiten auf den kleineren Inseln vor, die im Wesentlichen neun Monate des Jahres isoliert sind, und niedrigere auf den beiden Hauptinseln La Maddalena und Caprera, die sowohl im Sommer als auch im Winter häufiger vom Menschen besucht werden, sowohl zu Land als auch zu Wasser.
Am vergangenen Freitag sprach die Biologin Antonella Gaio mit Fachwissen und Begeisterung über die faszinierende Vogelwelt des Nationalparks La Maddalena-Archipel im Rahmen einer Konferenz an der UTE der Insel. Ihr gut besuchter Vortrag wurde durch umfangreiches Fotomaterial ergänzt, das größtenteils von der Naturforscherin selbst in den Gewässern und auf den Inseln des Archipels aufgenommen worden war: Bilder einer farbenprächtigen, unglaublich lebendigen und aktiven Welt.
Eine Welt, die nicht unbedingt sesshaft ist, denn verschiedene Arten, sowohl Wasser- als auch Landtiere, kommen aus fernen Ländern, um sich vorübergehend aufzuhalten oder einen Zwischenstopp einzulegen, bevor sie zu anderen Ufern weiterziehen, weit und sehr weit entfernt. Das Beringungssystem ist von entscheidender Bedeutung, da es durch verschiedene Überwachungsmethoden ermöglicht, die Reisen der Vögel, selbst über Tausende von Kilometern, zu verfolgen und ihre Gewohnheiten und Lebensweisen zu verstehen.
Zahlreiche Arten bevölkern und bereichern die Biodiversität des Nationalparks La Maddalena, sowohl im Meer als auch in der Luft. Zu den häufigsten Arten zählen unter anderem Möwen (wie die Hausmöwe, die Sturmmöwe und die Mittelmeermöwe), Kormorane, Gelbschnabel-Sturmtaucher und Gelbschnabel-Sturmtaucher. An Land findet man eine Vielzahl von Vögeln, darunter Rohrweihen, Wanderfalken, Wiedehopfe, Waldkäuze, Singvögel und Finken. Nicht zu vergessen sind all die Vögel, die – auch dank des Jagdverbots – zum Rasten und Fressen durchziehen. Beobachtungen, insbesondere in den letzten Jahren, haben zudem die Anwesenheit und den Durchzug seltener Vögel wie Flamingos und Reiher offenbart. Vor einiger Zeit wurde sogar ein Storch gesichtet, der auf der Insel Caprera übernachtete.
