Er hatte 2020 in Sassari einem ARST-Zugführer ins Gesicht geschlagen. Heute wurde er von Richterin Valentina Nuvoli vor Gericht zu einer Haftstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt.

Der Angeklagte, heute 67 Jahre alt, war damals Lokführer bei dem Unternehmen und wurde an jenem Abend beim Ankuppeln von Zügen gefilmt. Ein Kollege, ein Vorgesetzter, befürchtete, dass ein oder mehrere Teile des Zuges beschädigt werden könnten. Die Reaktion des Lokführers war plötzlich und unerwartet. Er ging auf die Frau zu, beleidigte sie und schlug ihr ins Gesicht, wobei er ihr zwei Zähne ausschlug. Der Schlag war so heftig, dass er selbst Abschürfungen an der Hand davontrug. Er wurde wegen schwerer Körperverletzung angeklagt, da die Verletzte, vertreten durch die Anwältin der Klägerin, Sabrina Falchi, 28 Tage lang behandelt werden musste und bleibende Zahnschäden davontrug. Der Richter ordnete zudem eine sofort vollstreckbare vorläufige Geldstrafe in Höhe von 3.000 € an. Staatsanwalt war Antonio Piras, der Angeklagte wurde von Rechtsanwalt Nicola Ribichesu vertreten.

© Riproduzione riservata