„Sicherheit ist keine bürokratische Angelegenheit, sondern ein essenzieller Wert. Nur durch die strikte Einhaltung von Regeln, Kontrollen und eine echte Präventionskultur können wir Menschen schützen und sicherstellen, dass Unterhaltungsstätten Orte der Begegnung und nicht der Tragödie bleiben.“ Mit dieser Botschaft schlossen Fipe und Silb Confcommercio Sud Sardegna ihre Konferenz mit dem Titel „Der Wert der Sicherheit“ ab.

„Nicht alle Betreiber öffentlicher Einrichtungen legen denselben Wert auf Sicherheit wie die dem Silb angeschlossenen Nachtclubs und Veranstaltungsorte. Es geht um ausreichende Notausgänge, die sachgemäße Verwendung feuerfester Materialien, die Einhaltung der zulässigen Besucherzahlen und Brandschutzbestimmungen, von der Verfügbarkeit von Feuerlöschern und Schlauchhaspeln bis hin zum Einsatz von geschultem und zertifiziertem Personal. All dies sind unerlässlich für die Sicherheit unserer Gäste“, erklärt Andrea Massa, Provinzpräsidentin von Silb.

Zwei Monate nach dem Brand in der Schweiz, bei dem 41 Menschen starben und 115 verletzt wurden, zieht die Handelskammer Südsardinien Bilanz der wichtigsten Vorschriften für sicheres Arbeiten. „In Italien werden die Vorschriften sorgfältig durchgesetzt, aber es ist entscheidend, sich vor Augen zu halten, was Arbeitgeber am Arbeitsplatz tun müssen: welche Schulungen sie anbieten und welche Hilfsmittel sie einsetzen müssen. Der Grundsatz der Rechtssicherheit muss zu einem zentralen Unternehmenswert werden und darf nicht als Kostenfaktor wahrgenommen werden“, betont Emanuele Frongia, Präsident des italienischen Unternehmerverbands FIPE. „Deshalb“, so Frongia abschließend, „unterstützen die Wirtschaftsverbände Unternehmer, unter anderem durch kostenlose Schulungen und Beratung.“

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