Schlaganfall im Alter von nur 11 Jahren: Mädchen dank Notoperation im Brotzu-Krankenhaus gerettet
Eine Freundin erkrankte zu Hause, ihr Zustand verschlechterte sich und sie musste ins Krankenhaus gebracht werden: eine Herausforderung, die dank Teamwork gemeistert wurde.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Lebensrettende Operation im Brotzu-Krankenhaus für ein 11-jähriges Mädchen, das beinahe an einem ischämischen Schlaganfall gestorben wäre.
Es begann alles ganz plötzlich: ein Nachmittag bei einem Freund, das unerwartete Gefühl des Unwohlseins, dann die neurologische Verschlechterung in den darauffolgenden Stunden. Anzeichen, die als „schwer zu deuten, insbesondere bei einem Kind“ beschrieben werden.
Als das ganze Ausmaß der Situation deutlich wurde, war eine sofortige Einweisung in die Kinderabteilung unter der Leitung von Giuseppe Masnata unausweichlich.
Die Reaktion der Abteilungen für Pädiatrie, Neurologie, Schlaganfall und Neuroradiologie erfolgte umgehend und in enger Zusammenarbeit. Dr. Valeria Ledda und Dr. Valeria Piras erkannten als Erste den Verdacht auf einen Schlaganfall und leiteten gemeinsam mit Antonio Ferrari und Federica Schirru die diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen ein. Die Untersuchungen bestätigten den Verdacht: den Verschluss eines großen Hirngefäßes. „Ein schwerwiegender Zustand, insbesondere bei einem so jungen Patienten, der ein schnelles Handeln und eine hochspezialisierte Behandlung erforderte“, so eine Mitteilung.
Die Wahl war die komplexeste: ein endovaskulärer Eingriff mit Einsetzen eines Stents, um das Gefäß wieder zu öffnen und die Durchblutung des Gehirns wiederherzustellen, was eine extrem hohe Präzision erfordert.
„Die Behandlung von Schlaganfällen bei Kindern ist besonders komplex“, erklärt Federico Fusaro, kommissarischer Leiter der Neuroradiologischen Abteilung. „Diagnostische Schwierigkeiten, die Anpassung von Verfahren und Geräten an sehr junge Patienten sowie der Bedarf an hochspezialisierten technischen Fähigkeiten und Erfahrungen machen jeden Eingriff zu einer Herausforderung.“
Und auch diesmal wurde die Herausforderung gemeistert: Das kleine Mädchen zeigte eine nahezu vollständige neurologische Erholung mit einem überraschend günstigen klinischen Verlauf bereits in den ersten Stunden nach dem Eingriff.
„Dieses Ergebnis erfüllt uns mit großem Stolz“, sagte Maurizio Marcias, Geschäftsführer von ARNAS . „Es zeigt, wie die Integration von Kompetenzen, die Organisation zeitkritischer Abläufe und die hohe Professionalität unserer Mitarbeiter es uns ermöglichen, selbst die seltensten und komplexesten Notfälle erfolgreich zu bewältigen und eine hervorragende Versorgung auch für die jüngsten Patienten zu gewährleisten.“
„ Dieser Fall bestätigt den Wert einer strukturierten Schlaganfallstation und die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Pädiatrie und der Neuroradiologie“, kommentiert Giovanni Cossu, Leiter der Neurologie und Schlaganfallstation. „Die frühzeitige Erkennung eines Schlaganfalls und der schnelle Zugang zu modernen endovaskulären Behandlungen sind entscheidend für einen positiven Behandlungsverlauf, wie die nahezu vollständige Genesung des jungen Patienten zeigt.“
Einen Schlaganfall bei einem Kind zu erkennen, bleibt jedoch eine der größten Herausforderungen. „Im Kindesalter ist ein Schlaganfall selten und äußert sich oft durch atypische Symptome, die leicht mit anderen Erkrankungen verwechselt werden können“, erklärt Jessica Moller, Leiterin der Schlaganfallstation. „Genau deshalb können ein schneller klinischer Verdacht, der sofortige Zugang zu moderner Bildgebung und die enge Zusammenarbeit der Spezialisten den entscheidenden Unterschied zwischen dauerhafter Behinderung und einem Leben ohne Behinderung ausmachen.“
(Unioneonline)
