Fünfeinhalb Millionen Euro. Diesen Betrag hat die Haushaltsabteilung von Sassari für den Fall zurückgestellt, dass vier der 42 Projekte, die mit rund 68 Millionen Euro aus dem Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplan (NRRP) der Stadt finanziert werden, voraussichtlich nicht realisiert werden können. Stadtrat Giuseppe Masala erläuterte dies kürzlich im zweiten Ausschuss und wies darauf hin, dass die Bestimmungen bei Nichterreichen der Ziele eine Rückerstattung der bereits ausgegebenen Beträge vorsehen. Laut Masala ist es unmöglich, die Arbeiten an den Bürogebäuden in der Via Zara bis zum 30. Juni dieses Jahres, dem endgültigen Termin des Plans, abzuschließen, ebenso wie die Sicherheitsarbeiten am Bunnari-Bassa-Staudamm.

Für die Sporthalle an der Via Kennedy besteht noch ein kleiner Hoffnungsschimmer: Sie könnte, wenn auch nur knapp, rechtzeitig fertiggestellt werden. Die Schwierigkeiten mit der EU-Förderung im Rahmen des Programms „Next Generation EU“, die Italien und Europa betreffen, könnten durch eine sechsmonatige oder einjährige Verlängerung aus Brüssel gelöst werden. Doch derzeit ist diese Möglichkeit nur ein Gerücht, ebenso vage wie die Möglichkeit, dass einige Bauprojekte, die mit Ministeriums- und Regionalmitteln begonnen und später in den Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplan (NRRP) aufgenommen wurden, aus der Endphase gestrichen werden. Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, hat die Verwaltung die bereits ausgegebenen Mittel aus dem Überschuss des laufenden Haushalts zurückgestellt. Die Arbeiten werden in jedem Fall abgeschlossen, sofern andere Finanzierungsquellen gefunden werden, so die Zusicherung.

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