Die Gewerkschaftsorganisation AOU von Sassari reagiert auf die Streikankündigung der Beschäftigten. Der von den Gewerkschaften für den 29. Mai ausgerufene Streik folgt auf eine lange Reihe von Protesten gegen kritische Missstände im Sektor. Von der Nichtauszahlung von Leistungsprämien für 2023 und 2024 bis hin zum Fehlen konkreter Pläne für Festanstellungen und Neueinstellungen haben die Gewerkschaften eine Vielzahl von Forderungen gestellt. Sie prangerten zudem das Scheitern der Gespräche zwischen den Gewerkschaften, der Region und der AOU an, die sie als „ergebnislos“ bezeichneten.

„Das Unternehmen“, bekräftigt die Geschäftsführung in einer Erklärung, „hat sich stets dafür eingesetzt, die volle Ausübung der Gewerkschaftsrechte zu gewährleisten und die Teilhabe- und Mitbestimmungsmöglichkeiten zu fördern. In diesem Zusammenhang hat es, auch auf der kürzlich einberufenen Versammlung, an der Entwicklung organisatorischer Lösungen gearbeitet, die der erwarteten Teilnehmerzahl gerecht werden.“ „Die AOU“, heißt es weiter in der Erklärung, „bestätigt ihr Engagement für einen kontinuierlichen und verantwortungsvollen Dialog mit den Gewerkschaften und ist sich der Komplexität der angesprochenen Themen bewusst, die auch andere institutionelle Ebenen und Gremien mit spezifischer Expertise betreffen, darunter den Rechnungshof.“

Die Schlussfolgerung des Universitätsklinikums ist eine helfende Hand für seine Mitarbeiter, „mit dem Ziel“, so heißt es abschließend, „gemeinsame Lösungen zu finden, die den Schutz der Arbeitnehmer mit der Qualität der den Bürgern angebotenen Dienstleistungen verbinden.“

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