Nicht nur Straßen, in die über fünf Jahre 12 Millionen Euro und in der letzten Phase 4,5 Millionen Euro investiert wurden, sondern auch Gehwege. Die Stadtverwaltung von Quartu Sant'Elena hat sich außerdem zum Ziel gesetzt, die allgemeine Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von Fußgängerzonen und städtischen Einrichtungen zu verbessern.

Das Projekt zur technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit der Beseitigung architektonischer Barrieren im Stadtgebiet wurde genehmigt. Die technische Analyse des bestehenden Geländes hat gezeigt, dass erhebliche Teile des Stadtbildes und des öffentlichen Raums aufgrund veralteter oder maroder Infrastruktur gravierende Mängel aufweisen. Dies betrifft unter anderem Rampen, Fußgängerüberwege, die Verbindung von Gehwegen zur Fahrbahn sowie Richtungs- und Steigungsänderungen und taktile Leitsysteme für Sehbehinderte. Die Projekte werden vom Tiefbauamt im Rahmen der von der Region bereitgestellten Fördermittel in Höhe von 150.000 € zur Beseitigung architektonischer Barrieren geplant.

Das Projekt konzentriert sich in erster Linie auf strategische Fußgängerwege, insbesondere auf die am häufigsten genutzten und am besten miteinander verbundenen Gehwege innerhalb des Stadtgebiets, Eingänge und externe Verbindungen zu städtischen Ämtern, Schulen aller Stufen und öffentlichen Bibliotheken, intermodale und Freizeitzentren, die Verbindungen zum öffentlichen Nahverkehr gewährleisten, sowie ausgewiesene Parkplätze, wie z. B. Behindertenparkplätze, und Parks und Grünflächen.

Geplant ist außerdem die Installation und/oder Renovierung von LOGES (Guidelines for Orientation and Safety) taktilen Leitsystemen für Menschen mit Sehbehinderungen oder niedrigem Sehvermögen sowie die vollständige Beseitigung bestehender architektonischer Barrieren entlang der gesamten Wegekette. Dadurch sollen die Vorteile der Mobilitätshilfe auch auf Menschen mit motorischen und sensorischen Behinderungen, wie z. B. ältere Menschen, Schwangere oder Eltern mit Kinderwagen, ausgeweitet werden.

„Mit diesem Projekt wollen wir architektonische Barrieren auf den am stärksten frequentierten Fußgängerwegen beseitigen. Diese Barrieren stellen nicht nur für Rollstuhlfahrer ein physisches Hindernis dar, sondern sind auch für alle Menschen mit eingeschränkten motorischen, sensorischen oder kognitiven Fähigkeiten – ob dauerhaft oder vorübergehend – eine Belastung“, erklärt Stadtrat Antonio Conti. „Das Grundprinzip der Maßnahme besteht darin, die Durchgängigkeit der horizontalen Ebene auf den Fußgängerwegen zu gewährleisten, sodass sich die Nutzer unabhängig von ihrem körperlichen Zustand völlig selbstständig bewegen können. Um eine effektive und eindeutige Informationsübermittlung zu gewährleisten, werden die baulichen Maßnahmen durch sensorische Hilfsmittel ergänzt.“

(Unioneonline)

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