Ottana ernennt Kommissar; wiedergewählter Bürgermeister im Gefängnis; Stadtrat bleibt im Amt.
Die Aufgabe wurde Giovanni Basolu übertragen, bis am 2. September der Streit mit dem Innenministerium beigelegt ist, nach dem Franco Saba den Vorstand nicht ernennen konnte.Der wiedergewählte Bürgermeister Franco Saba wurde wegen Erpressung inhaftiert (Archiv).
Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Nach erfolgreicher Berufung des Innenministeriums über die Präfektur, die die Ernennungsurkunden für den stellvertretenden Bürgermeister und den Gemeinderat von Ottana vom 22. Juli bis zum 2. September vorsorglich aussetzte, hat der von Bürgermeister Franco Saba erlassene Dekrete außer Kraft gesetzt. Saba befand sich zum Zeitpunkt der Unterzeichnung der Ernennungen im Rahmen von Ermittlungen wegen versuchter Erpressung unter Hausarrest. Der Regionalrat hat auf Vorschlag von Francesco Spanedda, Ratsmitglied für Kommunalverwaltung, Finanzen und Stadtplanung, Giovanni Basolu zum Regionalbeauftragten für die Gemeinde ernannt.
In einer Stellungnahme erklärte die Region, dass die Entscheidung aufgrund des Urteils des sardischen Regionalverwaltungsgerichts (TAR) notwendig geworden sei, welches die Ernennung des Regionalrats und des stellvertretenden Bürgermeisters ausgesetzt hatte, was wiederum Auswirkungen auf die volle Funktionsfähigkeit der Institution nach sich zog.
„Dies ist keine Auflösung des Stadtrats, sondern eine außerordentliche Maßnahme, die durch eine beispiellose Situation notwendig geworden ist und die Kontinuität der Verwaltungsarbeit gewährleistet, während gleichzeitig der durch die Abstimmung der Bürgerinnen und Bürger zum Ausdruck gebrachte Wille gewahrt wird“, erklärte Stadtrat Francesco Spanedda. Die Einsetzung des Beauftragten dient ausschließlich der Sicherstellung der ordnungsgemäßen Ausübung der städtischen Funktionen bis zur Beilegung des Streits unter uneingeschränkter Wahrung der Zuständigkeit der Justizbehörden.
„Die Region übt die ihr gesetzlich zustehenden Befugnisse mit einem einzigen Ziel aus: ihre Bürger zu schützen und das ordnungsgemäße Funktionieren der Gemeinde zu gewährleisten. Die in dieser beispiellosen Situation gefundene Lösung ermöglicht es uns, den Willen des Volkes zu wahren und gleichzeitig ein administratives Vakuum zu vermeiden. Wir werden uns nicht in die inhaltliche Auseinandersetzung einmischen, die von den zuständigen Stellen geführt wird, aber wir werden unserer institutionellen Pflicht nachkommen, sicherzustellen, dass keine rechtlichen Schritte der Gemeinde Ottana schaden“, so das Mitglied des Regionalrats abschließend.
