Oristano, Mücken zirkulieren bereits: Der Bürgermeister erlässt eine Anordnung zur Verhinderung des West-Nil-Virus.
Die Insektensaison beginnt immer früher: Die Gemeinde bittet die Bürger um ihre Mitarbeit.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die Mückenplage hat bereits wieder begonnen, und die Gemeinde Oristano versucht, präventiv einzugreifen. Bürgermeister Massimiliano Sanna hat bereits eine Verordnung unterzeichnet, die Präventionsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des West-Nil-Virus, des Usutu-Virus und anderer durch Vektoren übertragener Krankheiten festlegt . Diese Maßnahme kommt früher als in den Vorjahren, da die ersten Insekten bereits aufgetaucht sind.
Die Maßnahme basiert auf einem Bericht der Abteilung für Hygiene und Gesundheitsprävention der örtlichen Gesundheitsbehörde (ASL) 5 von Oristano, der auf die Notwendigkeit eines rechtzeitigen Eingreifens hinweist, um die Vermehrung von Mücken einzudämmen und Gesundheitsrisiken zu reduzieren.
Die Verordnung erinnert daran, dass Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen im öffentlichen Raum unzureichend sind, wenn sie nicht auch durch angemessenes Verhalten im privaten Bereich ergänzt werden. Wie die Bestimmung ausführt, treten Larvenbefall „häufig im privaten Bereich auf“, weshalb „die Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger für die Prävention unerlässlich ist“.
Das Dokument empfiehlt daher, stehendes Wasser zu vermeiden: Blumentöpfe, Mülleimer, Dachrinnen, Zisternen oder im Freien aufgestellte Behälter können ideale Brutstätten für Mücken werden. Zu den Anforderungen gehört auch, Regenwassersammelsysteme sauber und frei von Verstopfungen zu halten sowie Tanks und Becken ausreichend abzudecken.
Die im Vergleich zu den Vorjahren frühere Umsetzung der Verordnung bestätigt einen mittlerweile deutlich erkennbaren Trend: Die Mückensaison beginnt tendenziell immer früher. Und in diesem Jahr, da die ersten Insekten bereits Anfang März unterwegs sind, zeigt sich das Problem deutlich früher.
