Herausforderungen und Chancen für die italienischen Küsten: Die G20-Strände kehren nach Arzachena zurück
Der Bürgermeister: „Die Ausrichtung dieser Veranstaltung bedeutet, die Debatte über die Zukunft des Küstentourismus in Italien anzuführen.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Am 8. und 9. Mai findet in Arzachena zum zweiten Mal das Treffen des G20Spiagge-Netzwerks statt. Das Thema lautet „Leben in Reisezielen“ und konzentriert sich auf die zentralen Herausforderungen für Italiens wichtigste Küstenreiseziele.
„Die Ausrichtung des G20-Strandgipfels in Arzachena bedeutet, die Debatte über die Zukunft des Küstentourismus in Italien anzuführen. Mit 55 Millionen Besuchern, die vom Netzwerk repräsentiert werden, tragen wir die Verantwortung, unsere Küsten zu ganzjährigen Reisezielen zu entwickeln und die Logik reiner Saisonalität zu überwinden“, so Arzachenas Bürgermeister Roberto Ragnedda. „Die Konferenz konzentriert sich auf Lebensqualität: Wahre Gastfreundschaft ist ohne eine starke und geschützte lokale Gemeinschaft nicht möglich. In Arzachena werden wir uns mit wichtigen Themen wie der Wohnungsnot, der Regulierung von Kurzzeitvermietungen und der Unterstützung von Saisonarbeitern befassen. Wir setzen auf neue lokale Wirtschaftsmodelle, von Gewerbegebieten bis hin zum digitalen Nomadentum, um Wertschöpfung und neue Wohnformen zu fördern. Nur wenn wir das Gleichgewicht zwischen Einheimischen und Gästen wahren, können wir eine nachhaltige und dauerhafte wirtschaftliche Entwicklung für Sardinien und ganz Italien gewährleisten.“
Neben Arzachena und Alghero, den einzigen sardischen Gemeinden, umfasst die G20Spiagge die Städte Bibbona, Caorle, Castagneto Carducci, Castiglione della Pescaia, Cattolica, Cavallino-Treporti, Chioggia, Comacchio, Grado, Jesolo, Lignano Sabbiadoro, Piombino, Riccione, Rosolina, San Michele al Tagliamento, San Vincenzo, Senigallia, Sorrent, Taormina, Viareggio und Vieste. Die G20Spiagge-Küstengemeinden ziehen insgesamt 55 Millionen Touristen an, was 12 % der gesamten touristischen Präsenz Italiens entspricht.
