Mariano wurde nach der "Piratenparty" in Sant'Elia tot aufgefunden: Die Wahrheit ist zum Greifen nah.
Der Sechzehnjährige kam am 14. Juni bei einer illegalen Party am Strand von Diga in Cagliari ums Leben: Es laufen Ermittlungen gegen die Organisatoren der Rave-Veranstaltung und den Drogenhandel mit Minderjährigen.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Sechseinhalb Monate sind vergangen seit jener verfluchten "Piraten"-Party am kleinen Strand von Diga, neben dem Cuore-Parkplatz des ehemaligen Sant'Elia-Stadions, und seit jener tragischen Nacht, die das Leben des sechzehnjährigen Mariano Olla aus Sestu kostete, der am frühen Morgen des 14. Juni 2025 von einigen Fischern wenige Meter vom Ufer entfernt im Meer tot aufgefunden wurde.
Die Ermittlungen der Kriminalbeamten der Flying Squad, die von der Staatsanwaltschaft in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt koordiniert werden, wurden unvermindert fortgesetzt: Es handelt sich um Ermittlungen, die wegen unterlassener Hilfeleistung eingeleitet und dann auf den Tod infolge eines anderen Verbrechens ausgeweitet wurden und möglicherweise kurz vor einem Durchbruch stehen.
Die Polizei verfolgte zwei Ermittlungsansätze: zum einen die Identifizierung der Organisatoren einer nicht genehmigten Party und zum anderen, was vielleicht noch wichtiger war, die Ermittlung derjenigen, die mit Drogen, insbesondere mit synthetischen Drogen, handelten.
Zu viele Stille
Vom ersten Moment an stießen die Beamten der mobilen Einheit unter der Leitung von Direktor Davide Carboni auf eine Mauer des Schweigens oder höchstens auf ein „Ich erinnere mich nicht“. In den Tagen nach dem tragischen Fund von Mariano Ollas leblosem Körper hatte niemand gesehen, wie der junge Mann wegging, vielleicht krank wurde und schließlich im Meer landete. Währenddessen hielten sich über 150 Kinder, viele davon Minderjährige, am Strand auf. Und dennoch bemerkte niemand sein Fehlen, selbst Stunden später nicht. So wurde der Körper des Sechzehnjährigen allmählich von der Strömung in Richtung des linken Ufers, nach Sant’Elia, getrieben.
Selbst die Person, die ihn auf seinem Heimweg im Morgengrauen mit dem Auto nach Su Siccu begleitet hatte, suchte nicht nach ihm. Trotz der mangelnden Kooperation haben die Ermittler der Sonderkommission viele Details der Tragödie rekonstruiert, und es ist nicht auszuschließen, dass sich die Ermittlungen in Kürze weiterentwickeln und mehrere Erwachsene in den Kreis der Verdächtigen aufgenommen werden.
Zeugen wurden befragt, Handyfotos und -videos von der betreffenden Nacht gesichert und Bewegungen analysiert. Schließlich kristallisierten sich die Rollen mehrerer junger Erwachsener heraus, die sich möglicherweise für ihr Verhalten während der illegalen Party verantworten müssen.
Matthew Vercelli
