Fonneser Schäferhundwelpe in Oschiri getötet, zu acht Monaten Haft verurteilt
Der beschuldigte Geschäftsmann bestreitet die Anschuldigung und legt Berufung ein.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Im Jahr 2022 wurde ein Fonneser Schäferhundwelpe mit zertrümmertem Kopf gefunden. Der Tod ereignete sich in der ländlichen Gegend von Oschiri, woraufhin der Besitzer des Tieres, unterstützt von der Anwältin Arianna Denule, Klage gegen einen ortsansässigen Geschäftsmann einreichte und ihn beschuldigte, den Hund getötet zu haben.
Im Prozess, der in Sassari abgeschlossen wurde, verurteilte Richterin Valentina Nuvoli den Angeklagten zu einer achtmonatigen Bewährungsstrafe und ordnete an, dass er die Anwaltskosten des Zivilklägers sowie eine Geldstrafe von 2.000 € zu zahlen habe.
Im Rahmen der Voruntersuchung focht die Verteidigung des Angeklagten, vertreten durch Rechtsanwältin Alessandra Paola Pittalis, die Rekonstruktion des Vorfalls an und berief sich dabei auch auf die Erkenntnisse des Sachverständigen, der die Todesursache als ungeklärt einstufte. Der Welpe, der auf einer schmalen Straße gefunden wurde, hätte nämlich auch vom Huf einer Kuh, deren Höfe sich in der Nähe befinden, überfahren werden können. Aus diesen Gründen wird die Verteidigung Berufung einlegen.
