Häftling manipuliert Zellenschloss und zündet Bettlaken an; wird von Gefängnispolizisten gerettet
Der Mann hatte in den letzten Tagen versucht zu fliehen.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die Lage im Gefängnis von Bancali war heute Nachmittag angespannt. Die USPP und ihr Regionalsekretär Alessandro Cara meldeten einen Vorfall, bei dem es sich laut der Gefängnispolizeigewerkschaft um einen ausländischen Häftling handelte, der in den vergangenen Tagen einen Ausbruchsversuch unternommen hatte . Der Ausbruch, der durch Überklettern der Hofmauer gelang, könnte jedoch lediglich eine Machtdemonstration gewesen sein.
Laut der Gewerkschaft der Gefängnispolizisten war der Mann heute zunächst nicht nach Hause zurückgekehrt. Nachdem er wieder in Einzelhaft genommen worden war, begannen die Probleme. „Er verbarrikadierte sich in seiner Zelle und manipulierte das Schloss , wodurch eine äußerst heikle Sicherheitslage entstand.“ Der Mann zündete einige Laken in der Zelle an, was, so die Gewerkschaft, „einen Brand und eine hochgefährliche Situation für das Personal und den Häftling selbst“ auslöste. Die Beamten mussten die komplexe Situation mit dem Brand und dem manipulierten Schloss bewältigen und konnten schließlich eingreifen und den Mann retten.
Der Vorfall gibt Anlass zur Sorge um die Sicherheit und die Arbeitsbedingungen der Beamten. „Was die USPP nun als unerträglich erachtet“, heißt es in dem Dokument, „ist, dass physisch und psychisch erschöpfte Beamte täglich mit Ereignissen dieser Schwere konfrontiert werden.“ Die Beschwerde ist weitreichend: „Es geht um Beamte, denen ständig Urlaub verweigert wird, die völlig unregelmäßigen Schichten ausgesetzt sind , ständig zum Dienst zurückgerufen werden und in einigen Fällen sogar zu aufeinanderfolgenden Nachtschichten eingeteilt werden – eine Situation, die diese Gewerkschaft für unvereinbar mit jeglichem Mindestprinzip des Arbeitnehmerschutzes hält.“
Die Gewerkschaft prangert die Arbeitsbedingungen der leitenden Angestellten, sowohl Männer als auch Frauen, an, die seit langem mit den Notfällen der Einrichtung befasst sind. Sie kommt zu dem Schluss: „Die USPP ist der Ansicht, dass die Situation nun jede Grenze der Erträglichkeit überschritten hat und fordert ein sofortiges Eingreifen der Strafvollzugsverwaltung, der Regionalstelle und der zuständigen Behörden.“
