Im Regionalrat ist erneut eine Kontroverse über die Privatisierung der drei Flughäfen Sardiniens entbrannt. Ratsmitglied Barbara Manca , Mitglied des Verkehrsausschusses , verteidigte das Vorhaben, dessen schrittweiser Ablauf in dem von der Regierung Todde genehmigten Rahmenplan festgelegt ist.

Die Absichtserklärung sieht die Gründung einer Holdinggesellschaft vor, die das künftige Flughafennetz verwalten soll. Die Region wird mit 10 % beteiligt sein und eine strategische Führungsrolle übernehmen. Die Anfangsinvestition beträgt 30 Millionen Euro und wird im nächsten Haushaltsnachtrag bereitgestellt.

Die Anhörung des Stadtratsmitglieds wurde von der Opposition beantragt, die die mangelnde Transparenz des Vorhabens, das sie zuvor als Geschenk an den Privatsektor der Stadtverwaltung bezeichnet hatte, wiederholt kritisiert hat. An dieser Einschätzung hat sich nichts geändert.

Für die Mitte-Rechts-Partei ist das öffentliche Interesse ernsthaft gefährdet. Daher wurde eine weitere Anhörungsrunde beantragt, beginnend mit dem Gouverneur. Diese Bedenken sind auch innerhalb der Mehrheit wieder aufgekommen, die die Einbeziehung des gesamten Regionalrats und der Sozialpartner fordert.

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