Die Anzahl der Lizenzen hat sich verdoppelt: von 8 auf 16 (einschließlich der 3 für Fahrzeuge mit Behindertenausweis reservierten). Auch die Anzahl der Fahrzeuge hat sich erhöht: eines pro Lizenz. Zusätzlich wurden 17 neue Parkplätze im Quartu-Gebiet geschaffen. Weitere sieben entstehen in Selargius und sieben in Quartucciu.

Dies sind die wichtigsten Neuerungen der von der Gemeinde Quartu erlassenen Taxiverordnung, die auch über die Stadtgrenzen hinaus gilt. Eine weitere Neuerung ist das Taxi-Sharing-System, mit dem mehrere Nutzer mit passenden Strecken eine Fahrt teilen können.

Die Reorganisation des Taxi- und Chauffeurdienstes Quartu ist im Gange. Ziel ist es, einen zunehmend wettbewerbsfähigen Service zu schaffen, von dem sowohl die Einwohner und Touristen, die ihren Urlaub im Großraum Cagliari verbringen, als auch die in diesem Sektor tätigen Arbeitnehmer profitieren.

Die Gemeindeverwaltung erkannte die Notwendigkeit einer Überarbeitung der bestehenden Regelung: Im Rahmen der Konsultation mit qualifizierten Wirtschaftsakteuren hatte sich eine hohe ungedeckte Nachfrage nach Taxidienstleistungen herausgestellt, während Angebot und Nachfrage nach Mietwagen mit Chauffeur angemessen aufeinander abgestimmt waren.

Im vergangenen Jahr wurde das Dokument mit dem Titel „Verbesserungsmaßnahmen zur Anpassung des Taxigewerbes in der Gemeinde Quartu Sant'Elena an die Bedürfnisse von Nutzern und Betreibern“ verabschiedet. Darin wurden die Ergebnisse der Kontextanalyse und die geeignetsten Handlungsoptionen bewertet. Anschließend bekundeten die Gemeinden Quartucciu und Selargius Interesse an einer möglichen Zusammenarbeit: „Die nachfolgende Bewertung der Größe des interkommunalen Einzugsgebiets“, heißt es in einer Erklärung, „ergab ein signifikantes Nachfragepotenzial, das sich für eine Erhöhung des Taxiaufkommens und eine mögliche Fahrpreissenkung nutzen ließe. Entsprechende Korrekturmaßnahmen wurden daher geprüft.“

„Die neue, an den Art-Richtlinien ausgerichtete Verordnung wandelt Taxis von einem Luxusgut in eine Dienstleistung für alle um“, erklärt Elisabetta Atzori, Mobilitäts- und Verkehrsrätin von Quartu. „Es gibt vier zentrale Neuerungen: Verfügbarkeit dank Anreizen, die den Betrieb auch nachts und an Feiertagen gewährleisten und Wartezeiten eliminieren; Mitfahrgelegenheiten per App, um Kosten zu senken und den Verkehr zu optimieren; Transparenz durch einen festen Stundensatz für mehrere Fahrten, der den Stress mit dem Taxameter beseitigt; und Inklusion durch sichere und erschwingliche Angebote für Jugendliche, Senioren und Menschen mit Behinderungen, auch in Vororten. Dank des neuen Einzugsgebiets mit 100.000 Einwohnern und 31 Parkplätzen reduzieren wir Leerfahrten, steigern die Produktivität und sparen den Nutzern. Für Flughafen, Hafen und Krankenhäuser gilt die Höchstpreisgarantie: Sie zahlen immer den niedrigeren Betrag aus Festpreis und Taxameter. Der Plan, der derzeit von der ART geprüft wird, zielt darauf ab, die Lebensqualität in der Region konkret zu verbessern“, so das Mitglied des Gemeinderats von Milia abschließend.

(Unioneonline)

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