Die Blutspur auf den Straßen Sardiniens setzt sich fort: Drei Gemeinden trauern, Sicherheitsalarm.
Quartu, Villasimius und Illorai betrauern den Tod zweier junger Menschen und eines Vaters.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die blutigen Unfälle auf Sardiniens Straßen reißen nicht ab. Drei Gemeinden – Quartu, Villasimius und Illorai – trauern seit Tagen um zwei junge Menschen und einen Vater. Diese Tragödie hat die Verkehrssicherheit der Insel erneut in den Fokus gerückt. Der jüngste tödliche Unfall ereignete sich gestern in Quartu Sant'Elena, wo Roberto Basciu, ein 45-jähriger verheirateter Vater zweier kleiner Kinder, ums Leben kam. Der Motorradfahrer war auf dem Heimweg in der Gegend von S'ecca S'arrideli, nur wenige hundert Meter vom Kreisverkehr Funtaneddas entfernt, als seine Kawasaki aus noch ungeklärten Gründen frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammenstieß.
Der Aufprall war heftig, und für Basciu konnte nichts mehr getan werden. Die schnell eintreffenden Rettungskräfte konnten nichts mehr ausrichten. Die Gemeinde Quartu trauert um ein weiteres Opfer an einem Straßenabschnitt, der bereits von zahlreichen Kreuzen übersät ist. Eine weitere Tragödie ereignete sich in Villasimius. Die Gemeinde wurde durch den Tod des 19-jährigen Alessandro Zizzarro, Neffe des Besitzers des Restaurants Il Miraggio, erschüttert. Der Unfall ereignete sich gegen 2:30 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf der Straße zum Meer, nahe der Piazzetta Simius, an der Kreuzung von Via Matteotti und Via Le Palme. Der junge Mann fuhr mit seinem Roller, als er mit einem Auto zusammenstieß, in dem drei Jugendliche aus der Gegend saßen, und gegen einen Felsen geschleudert wurde. Auch hier blieben die Rettungsbemühungen erfolglos.
Das Thema Sicherheit ist nach dem tragischen Unfall in der Silvesternacht, der sich in der Nacht vom 31. auf den 1. Januar auf der Provinzstraße 84 nahe Bottidda ereignete, erneut in den Vordergrund gerückt. Ein Auto kam bei dem Versuch, einem Wildschwein auszuweichen, von der Straße ab. Der Fiat Panda geriet ins Schleudern, überschlug sich mehrmals und prallte schließlich gegen einen Baum. Das Opfer war der 36-jährige Marco Boninu, ursprünglich aus Illorai. Ein 30-jähriger Beifahrer wurde verletzt. Feuerwehrleute aus Bono bargen Boninu noch lebend aus dem Fahrzeug, doch er starb kurz darauf in den Armen der Rettungskräfte.
Das Problem der streunenden Tiere auf den Straßen bleibt im Nuoro-Gebiet kritisch, insbesondere auf der Staatsstraße 131 im Campeda-Gebiet, wo Wildschweine in den letzten Monaten mehrere Unfälle verursacht haben, wodurch die Straßen zunehmend zu einem Hindernisparcours werden.
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