Zwei Wochen nach Abschluss der Arbeit der vom Stadtrat von Alghero eingesetzten Sonderkommission zum Thema „Wasserstoffzug“ bedauert der von Tiziana Lai geleitete Zonenausschuss Nurra, dass es nicht gelungen ist, eine Stadtratssitzung zur Erörterung und Verabschiedung des Abschlussbeschlusses einzuberufen. Dieser Schritt hätte laut Ausschuss bereits in der letzten Sitzung der Kommission abgeschlossen sein müssen.

„Die Kommission“, so die Vertreter des Zonenausschusses, „wurde von lokalen Komitees und Verbänden beauftragt, das Projekt eingehend zu prüfen und die Anwohner zeitnah und umfassend zu informieren.“ Der Prozess, erklären sie, war geprägt von Analysen, Studien und institutionellen Diskussionen, die darauf abzielten, „ein klares und detailliertes Bild der Auswirkungen des Projekts auf das Gebiet zu zeichnen.“ Nun, fügen sie hinzu, „muss diese Arbeit in einer öffentlichen Debatte im Stadtrat, dem höchsten demokratischen Organ der Stadt, abgeschlossen werden.“ Der Ausschuss besteht darauf, dass die Ergebnisse „mit größtmöglicher Transparenz“ präsentiert werden, „damit die Bevölkerung von Alghero und die gesamte Metropolregion umfassend über den Stand des Projekts und die laufenden Verfahren informiert sind.“

Zu den kritischen Punkten, die vom Nurra-Zonenausschuss immer wieder hervorgehoben wurden, zählen das Fehlen einer fundierten Kosten-Nutzen-Analyse, die Unvereinbarkeit des experimentellen Charakters der Wasserstofftechnologie mit dem Bau einer permanenten Eisenbahninfrastruktur sowie die mit der Wahl von Wasserstoff verbundenen energetischen, wirtschaftlichen und betrieblichen Probleme. Abschließend forderte der Ausschuss den Regionalrat für öffentliche Arbeiten, Antonio Piu, nachdrücklich auf, „auf regionaler und nationaler Ebene aktiv einzugreifen und das laufende Bauprojekt zu stoppen“. „Alghero läuft Gefahr, sich mit einem weiteren Beispiel für ein öffentliches Bauvorhaben konfrontiert zu sehen, das der Gemeinde keinen wirklichen Nutzen bringt: ein neues Kongresszentrum.“

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