Häusliche Gewalt in Kapstadt.

Die Carabinieri-Station reagierte umgehend auf einen verzweifelten Hilferuf einer Rentnerin, die soeben von ihrem mit ihr zusammenlebenden Sohn angegriffen worden war.

Die Beamten gerieten in eine besonders kritische Situation: Der 48-jährige arbeitslose Mann versuchte im Verlauf eines Streits, ein Feuer zu legen, indem er eine Matratze in der Wohnung anzündete. Glücklicherweise ging der Vorfall ohne Verletzte aus.

Das Opfer fand die Kraft, Anzeige zu erstatten und schilderte dem Militär eine belastende häusliche Situation. Laut Anzeige war sie seit November des Vorjahres systematisch wiederholter psychischer Gewalt, ständigen Drohungen und wiederholten Geldforderungen ihres Sohnes ausgesetzt. Das Militär versicherte dem Opfer seine Unterstützung, gab ihr alle notwendigen Informationen und Kontaktdaten, um sich an Beratungsstellen für Gewaltverbrechen zu wenden, und aktivierte die in solchen Fällen vorgesehenen Schutzmaßnahmen.

Der Mann wurde jedoch wegen Misshandlung von Familienangehörigen festgenommen. Nach Erledigung der Formalitäten auf der Polizeiwache wurde er ins Uta-Gefängnis gebracht.

(Unioneonline)

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