Cala Finanza, Kontroverse um den Stopp des Projekts: „Die Regierung hat ihre Meinung nicht geändert, sie folgt den Wünschen der Gemeinde.“
Staatssekretär Sbarra: „Die Entscheidung wurde auf Antrag der lokalen Behörden getroffen. Auch als das Projekt genehmigt wurde, war es das.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Bezüglich des Projekts „Tavolara Bay“ im Gebiet Cala Finanza ist festzuhalten, dass die gesamte Angelegenheit ausschließlich im Rahmen des Verwaltungsverfahrens zu betrachten ist, das zur Erteilung der einzigen ZES-Genehmigung führte. Diese Genehmigung sah die Sanierung eines bestehenden Gebäudes (Villa Joy) und die Aufstellung von sieben Mobilheimen vor, ohne das Gebäudevolumen zu vergrößern. Es gab keine Überprüfung seitens der Regierung ; alle Entscheidungen basierten ausschließlich auf den Anträgen der lokalen Behörden.
Dies geht aus einer Notiz von Luigi Sbarra hervor, dem Staatssekretär beim Präsidium des Ministerrats, der für den Süden zuständig ist.
Der Genehmigungsprozess, der von der Zes-Missionseinheit (heute Abteilung für den Süden) überwacht wurde, dauerte, wie er erklärt, mehrere Monate und bezog alle Verwaltungen ein, die in vier Konferenzsitzungen ihre Stellungnahmen abgeben mussten. Die Einheit schließt den Prozess auf Grundlage der in den Konferenzsitzungen getroffenen Entscheidungen, im Einklang mit dem vom Zes-Lenkungsausschuss genehmigten Strategieplan und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und beschäftigungspolitischen Auswirkungen der einzelnen Maßnahmen ab.
Sbarra stellt dann klar, dass die vorherige „Einzelgenehmigung auf der Grundlage der von der Gemeinde Loiri Porto San Paolo formell verabschiedeten Dokumente und insbesondere der Resolution 50 vom November 2025 erteilt wurde , mit der der Stadtrat die städtebauliche Änderung genehmigte, die die wesentliche Rechtsgrundlage für die Fortsetzung des Verfahrens darstellte.“
Konkret hieß es in dem Beschluss, das Projekt sei von erheblichem Interesse für das Gemeindegebiet und könne Landschaftsschutz mit einer nachhaltigen Form der Gastfreundschaft verbinden, ohne das Gebiet zu verändern. Am 30. Juni widerrief derselbe Stadtrat daraufhin den Beschluss, der die Rechtsgrundlage für die Einzelgenehmigung bildete. Nach der Aufhebung dieses Beschlusses bestätigte das Ministerium für den Süden den Sinneswandel der Gemeinde und ordnete folglich die Aufhebung zum 1. Juli an.
(Unioneonline/AD)
