Die Anwohner der Via Mar Egeo in Quartu sind wütend, weil dort in frisch asphaltierten Straßen gegraben wird.
Nach jahrelangen Unterbrechungen beginnen nun neue Bauarbeiten. Abbanoa: „Der Anschluss an das neue Abwassersystem ermöglicht die Stilllegung der Kläranlage Sant’Andrea.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Kaum hatten wir uns über die frisch asphaltierte Straße nach jahrelangen Unannehmlichkeiten gefreut, begannen die Bauarbeiten an der Via Mar Egeo entlang der Küste von Quartu schon wieder. Arbeiter und Fahrzeuge der Firma Abbanoa, die mit dem Bau des Küstenkanalsystems beschäftigt sind, rissen die gesamte Straße wieder auf und machten damit die erst vor wenigen Wochen abgeschlossenen Sanierungsarbeiten zunichte. „Das ist eine Katastrophe“, erklärt Anwohner Stefano Scanu. „Wir wussten, dass Abbanoa Arbeiten durchführen musste, da sie uns 2023 um ein Wegerecht durch unsere Gasse gebeten hatten, aber wir hätten nicht gedacht, dass sie die frisch asphaltierte Straße so zerstören würden. Das ist eine absurde Verschwendung von Steuergeldern .“
Abbanoa hat bekannt gegeben: „Wir schließen uns an das neue Abwassernetz an, wodurch die Kläranlage Sant’Andrea stillgelegt werden kann. Dasselbe geschieht derzeit bei neun weiteren alten Kläranlagen, die sich oft in Küstennähe befinden. Sie werden endgültig geschlossen und in Pumpstationen umgewandelt, was der Umwelt und den Anwohnern zugutekommt, die dann nicht mehr mit den Unannehmlichkeiten durch diese alten Anlagen leben müssen.“ Weiter hieß es: „In Absprache mit der Gemeinde werden alle Lösungen gefunden, um die derzeit durch die Bauarbeiten beeinträchtigten Straßen, einschließlich der Via Mar Egeo, wiederherzustellen.“
Das Küstenprojekt mit Kosten von 8,5 Millionen Euro wird von EGAS finanziert und wurde bereits an den Alleinbetreiber vergeben, verzögert sich jedoch seit Jahren aufgrund von Rechtsstreitigkeiten. An der Hauptleitung werden ein Hauptabwassersystem und drei Pumpstationen errichtet, und zehn Kläranlagen, die einzelne Küstenorte versorgten, werden stillgelegt. Zusätzlich werden zehn Nebenabwasserleitungen, die an das Hauptabwassersystem angeschlossen werden, sowie sieben Pumpstationen an den sekundären Druckleitungen gebaut. Die Kläranlagen, die die Wohngebiete Su Meriagu und Sant'Andrea versorgten, werden ebenfalls stillgelegt.
