„Städtische Unsicherheit“: Kontroverse um eine Konferenz der Polizeigewerkschaft mit Vannacci
Ein Kriminologe und ein Unternehmer wurden ebenfalls eingeladen, teilte das Ministerium für öffentliche Sicherheit mit: „Dies wird nicht als berufliche Weiterbildung angerechnet.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
„Städtische Unsicherheit – Die Rolle von Institutionen und Unternehmern“: So lautete der Titel des vom Regionalsekretariat der FSP (Staatspolizei der FSP) in Turin organisierten Trainingsseminars. Die Initiative sorgte aufgrund der Teilnahme von Roberto Vannacci, dem Vorsitzenden der Futuro Nazionale, unter den Referenten für politische und gewerkschaftliche Kontroversen.
Das Programm umfasst eine Begrüßung durch den Turiner Polizeichef Massimo Gambino und eine Podiumsdiskussion mit Vannacci, dem Co-Direktor von Libero, Pietro Senaldi, dem klinischen Kriminologen Emilio Chiodo, dem Unternehmer Francesco Toselli, dem Generalsekretär der FSP (Staatspolizei) Valter Mazzetti und dem Turiner Generalsekretär Luca Pantanella. Die Moderation übernimmt Fabrizio Lotti, stellvertretender Generalsekretär der FSP.
„Vannaccis Vortrag vor der Polizei stellt einen schwerwiegenden institutionellen Fehlschluss und einen gefährlichen Präzedenzfall dar“, erklären die Demokratische Partei der Metropolregion Turin und die Fraktion der Demokratischen Partei der Stadt Turin. „Wir halten es für höchst unangebracht, dass eine politische Initiative mit Roberto Vannacci, einem Parteivorsitzenden und Mitglied des Europäischen Parlaments, sowie weiteren Rednern, die eindeutig der Partei nahestehen“, so Metropolensekretär Marcello Mazzù und der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Claudio Cerrato, „als Fortbildungsmaßnahme für Beamte der Staatspolizei anerkannt wird. Noch fragwürdiger ist die institutionelle Beteiligung des Turiner Polizeipräsidiums.“
Obwohl es anfänglich als anerkannte berufliche Weiterbildungsmaßnahme galt, stellte das Ministerium für öffentliche Sicherheit nach der Kontroverse klar, dass es sich um „eine Gewerkschaftsinitiative handelt, an der der Turiner Polizeichef voraussichtlich nicht teilnehmen wird, und die Konferenz auch keine berufliche Weiterbildung für Mitglieder der Staatspolizei darstellt“.
(Unioneonline)
