Die Überhitzung ist nummeriert. Und auf Sardinien steigt die Mindesttemperatur auf ein Maximum von 28 Grad.
Ein atlantisches Tiefdruckgebiet nähert sich Italien und beendet die afrikanische Hitzewelle. Ab Donnerstag ist mit Regen zu rechnen.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die am 24. Mai begonnene „subtropische Phase“ ist nun vorbei, und wir können endlich einen Blick auf den Epilog des brütend heißen Sommers 2026 werfen, des heißesten in der Geschichte Italiens.
Lorenzo Tedici, Meteorologe und Medienmanager bei iLMeteo.it, bestätigt, dass in den nächsten Stunden eine starke atlantische Störung die nordafrikanische Kaltfront von Nordwesten wegdrängen und dadurch einen Temperaturrückgang von bis zu 8 Grad verursachen wird.
Am Dienstag, dem 8. September, erwartet uns die letzte große Hitzewelle: Im Norden erreichen die Temperaturen erneut 35 °C, in Mittel- und Süditalien sogar 36–37 °C. Zum Wochenende hin kehren die Temperaturen in ganz Italien wieder zu Normalwerten zurück, mit Höchstwerten von 28–30 °C. Noch vor wenigen Wochen entsprach dieser Wert der niedrigsten Nachttemperatur auf Sardinien , Sizilien und entlang der tyrrhenischen Küste.
Laut Arpas verschlechtert sich das Wetter auf der Insel am Donnerstag mit möglichen Niederschlägen, während es am Folgetag wieder aufklart . Die Temperaturen sinken am Donnerstag auf beiden Seiten des Atlantiks deutlich und bleiben am Folgetag stabil. An beiden Tagen weht der Wind aus Westen, örtlich mit mäßiger Stärke. Die See ist stellenweise rau bis sehr rau.
(Unioneonline)
Diese neue atmosphärische Konstellation birgt jedoch das Risiko starker Regenfälle: Der Einfluss kühler Atlantikluft auf eine Region mit einer Temperaturabweichung von +7 °C, kombiniert mit 4 °C wärmeren italienischen Meeren als im Septemberdurchschnitt, liefert enorme Energie für die Entwicklung heftiger Schauer und Gewitter. Bereits am Dienstagabend setzt der Regen in Ostligurien, der Lombardei und den Alpen ein. Am Mittwoch und Donnerstag trifft das Tiefdruckgebiet den Rest Norditaliens intensiver und flächendeckender und dehnt sich am Freitag auf die zentralen Regionen aus. In dieser ersten Phase bleibt Süditalien weitgehend von den stärksten Regenfällen verschont, doch ab dem Wochenende werden auch die südlichen Regionen von den sich verschlechternden Bedingungen betroffen sein. Doch was passiert nach dem Regen und dem Temperatursturz? Kehrt die Hitze zurück? Aktuell deuten die Modelle auf keine vorübergehende Abkühlung, sondern auf eine anhaltende: Zwar sind bis Mitte des Monats noch sommerliche Höchstwerte im Süden möglich, doch die Ventilatoren können wir getrost beiseitelegen. Wir werden wieder tief und fest schlafen, die Klimaanlage ausschalten und die Fenster jederzeit weit öffnen können – und endlich wieder eine atmosphärische Normalität genießen, auf die wir fast vier Monate lang ungestört gewartet haben.<br/> <br/> </p> <p>CTR</p>
