Lavitola bleibt im Gefängnis, Mafia-Methode bestätigt. Staatsanwaltschaft: „Verdächtige Löschungen in Chats mit Ranucci.“
Nach der Entscheidung des Berufungsgerichts untersucht die Staatsanwaltschaft die zeitlichen Lücken in den Gesprächen mit dem Journalisten.Valter Lavitola, der gestanden hat, den Angriff auf den Journalisten Sigfrido Ranucci im Oktober 2025 in Pomezia angestiftet zu haben, bleibt in Haft. Das Revisionsgericht Rom entschied dies und wies den Antrag der Verteidigung zurück. Der erschwerende Umstand der Mafia-Methoden wurde für den Angeklagten bestätigt.
Die Ermittlungen der römischen Staatsanwaltschaft dauern an, nachdem sie mutmaßliche zeitliche Lücken in der Kommunikation zwischen Lavitola und Ranucci festgestellt hat. Diese Feststellung wurde durch die Auswertung der bei dem Unternehmer beschlagnahmten Mobiltelefone und des Computers bestätigt.
Im Wesentlichen handelt es sich um verdächtige Löschungen in Chats, sowohl vor als auch nach dem Angriff. Diese Erkenntnisse veranlassen die Ermittler, die die Untersuchung den Carabinieri-Einheiten in Rom und Frascati anvertraut haben, zu weiteren Ermittlungen.
Die DDA-Staatsanwälte, koordiniert von Staatsanwalt Francesco Lo Voi, werden weitere Ermittlungen zu Lavitolas „finanziellen Angelegenheiten“ einleiten, die auch Kohlenstoffzertifikatsinteressen in Afrika umfassen.
„Wir respektieren die gerichtlichen Entscheidungen voll und ganz, auch wenn wir ihnen sowohl inhaltlich als auch rechtlich entschieden widersprechen“, sagt Sergio Cola, Lavitolas Verteidiger. „ Wir warten nun auf die Urteilsbegründung, die innerhalb von 45 Tagen vorliegen wird. Wir legen jedoch heute, also per saltum, Berufung beim Obersten Gerichtshof gegen die Entscheidung des Untersuchungsrichters ein, der unseren Antrag auf Aufhebung der Wirksamkeitsbeschränkung der Untersuchungshaft abgelehnt hat, welche wir für vollkommen gerechtfertigt halten.“
(Unioneonline)