Die Verletzten des Brandes in Crans-Montana und ihre Angehörigen müssen unabhängig von ihrem Wohnort für die unmittelbare medizinische Versorgung in Schweizer Krankenhäusern nach dem Unglück keine Kosten tragen. Diese Kosten werden, sofern sie nicht von einer Versicherung übernommen werden, von der Opferhilfe gedeckt. Um Missverständnisse zu vermeiden, werden den Angehörigen der Opfer keine Rechnungskopien mehr zugesandt.

Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin schrieb dies in den sozialen Medien nach einem Treffen mit Giorgia Meloni in Jerewan, Armenien, am Rande des Gipfeltreffens der Europäischen Politischen Gemeinschaft.

Während des Treffens sicherte Parmelin zu, dafür zu sorgen, dass den Familien der in das Massaker verwickelten italienischen Kinder keine Kosten für die in der Schweiz durchgeführte Krankenhausbehandlung in Rechnung gestellt würden.

Die offizielle Bekanntgabe erfolgte kurz darauf über die sozialen Medien.

(Unioneonline)

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