Die Apotheker gehen wieder auf die Straße und erhöhen den Einsatz: Nach mehr als 20 Monaten erfolgloser Verhandlungen findet am 13. April ein landesweiter Streik statt, um eine Verlängerung des Tarifvertrags zu fordern.

Die Mobilisierung wird auch Sardinien einbeziehen. In Oristano ist ein Sitzstreik vor der regionalen Zentrale von Federfarma geplant , und eine Delegation der Insel wird an der nationalen Demonstration in Rom teilnehmen. Der Protest folgt auf eine lange Verhandlungsphase, die die Gewerkschaften als ergebnislos betrachteten.

Diese Situation hat die Apotheker zu einer erneuten Mobilisierung veranlasst: „Es ist nicht länger hinnehmbar“, erklärte Cristiano Ardau, Generalsekretär von UILTuCS Sardinien, „dass trotz stetig wachsender Verantwortung, hohem Professionalitätsniveau und einer zentralen Rolle im Gesundheitssystem die Verträge der Apotheker weiterhin ausgesetzt und ihre Arbeit untergraben wird.“

Die Mobilisierung zielt nicht nur darauf ab, die Vertragsverlängerung wieder in Gang zu bringen, sondern auch darauf, die Rolle der Apotheker im Alltag stärker ins Bewusstsein zu rücken, insbesondere nach den Pandemiejahren, die ihre Rolle als lokale Gesundheitsdienstleister gestärkt haben.

„Der 13. April“, so Ardau abschließend, „ist ein entscheidender Tag. Es geht nicht nur um einen Vertrag, sondern um die berufliche und finanzielle Anerkennung einer Berufsgruppe, die den Bürgern täglich einen unverzichtbaren Dienst erbringt.“

Am 13. April wird es zwei Hauptmomente des Protests geben: in Rom mit der nationalen Demonstration auf der Piazza Vittorio Emanuele II und in Oristano, wo um 10 Uhr eine Mahnwache vor dem regionalen Hauptsitz von Federfarma in der Viale Diaz geplant ist.

(Unioneonline)

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