Nach 15 Jahren wird Coghinas 1 wiedereröffnet: Das 85 Millionen Euro teure Wasserprojekt arbeitet mit voller Kapazität.
Die Arbeiten an 15 km Rohrleitungen verbessern die Effizienz des Wassersystems und gewährleisten die Aufrechterhaltung der Wasserversorgung im Falle von Störungen.Die Coghinas-1-Pipeline ist dank der Arbeiten der sardischen Wasserbehörde (ENAS) am ersten, über 15 Jahre stillgelegten Abschnitt nun wieder voll funktionsfähig . Die Arbeiten haben einen Gesamtwert von 85 Millionen Euro , wovon 66 Millionen Euro aus dem Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplan (NRRP) und 19 Millionen Euro aus regionalen Mitteln finanziert werden. Sie bringen zahlreiche Vorteile für die Funktionsfähigkeit des Coghinas-Systems, reduzieren Leckagen deutlich und minimieren Unterbrechungen im Reparaturfall .
Die Arbeiten an den ersten 15 Kilometern, 7 Kilometern an der Coghinas 1 und 8 Kilometern an der Coghinas 2, sind auch deshalb von besonderer Bedeutung, weil sie die Vorbereitung für die Fortsetzung der Maßnahmen am gesamten System darstellen.
Der Stadtrat für öffentliche Arbeiten, Antonio Piu, stellte das Projekt vor dem Aquädukt an der Via Vivaldi im Industriegebiet von Porto Torres in Anwesenheit der örtlichen Bürgermeister vor, darunter Giuseppe Mascia, Bürgermeister der Metropolitanstadt Sassari, und Massimo Mulas, Bürgermeister von Porto Torres.
„Ab heute ist unsere Pipeline nach 15 Jahren, in denen der erste Abschnitt aufgrund seiner Lebensdauer stillgelegt war, wieder voll funktionsfähig“, erklärte Stadtrat Piu. „Dies ist ein grundlegender Schritt, der nicht nur die Pipeline wieder voll betriebsbereit macht, sondern auch einen wichtigen ersten Schritt zur umfassenden Sanierung einer über 50 Jahre alten Infrastruktur darstellt, der man ihr das Alter deutlich ansieht .“ Wir stellen die Funktionsfähigkeit des ersten Abschnitts von Coghinas 1 wieder her, der von Santa Maria Coghinas nach Punta Tramontana verläuft und dort mit Coghinas 2 verbunden ist. Diese Verbindung ist, wie er betont, von entscheidender Bedeutung, denn ab heute werden die Verbraucher bei Störungen, die eine Unterbrechung der Wasserversorgung von Coghinas 1 erfordern, von Coghinas 2 versorgt. Dies ermöglicht eine höhere Systemstabilität, auch dank des Austauschs oder der Sanierung von 15 Kilometern Rohrleitung mittels Relining-Technik, der Reparatur von 60 Schächten an Coghinas 1 und 15 an Coghinas 2 sowie der Installation von über 100 Verbindungsstücken zur Verstärkung potenzieller Leckagen.