Übermäßige Hitze und Patienten auf den Fluren: Alarm im Krankenhaus San Francesco in Nuoro.
Die Gewerkschaft Nursing Up berichtet: „Unerträgliche Zustände. Die Versorgung wird nur durch die Bereitschaft des Personals gewährleistet, über die geplanten Arbeitszeiten hinaus zu arbeiten.“Bilder aus dem Inneren des San Francesco Krankenhauses in Nuoro (Foto: Nursing Up)
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Die Hitze war überall unerträglich, nur wenige Ventilatoren versuchten (vergeblich), etwas Linderung zu verschaffen. Personal und Patienten – die auf den Gängen lagen – waren völlig erschöpft.
Die ernste Situation im Krankenhaus San Francesco di Nuoro geht auf die Beschwerde der Gewerkschaft Nursing Up zurück, die von Stadtvertreter Francesco Carta und Regionalmanager Diego Murracino eingereicht wurde.
Die kritischsten Situationen werden in der Geriatrie gemeldet, mit einer Temperatur von 31 Grad und 50 stationären Patienten – 10 davon befanden sich auf dem Flur –, in der Inneren Medizin und Infektiologie mit einer Temperatur von 28,7 °C und 42 Patienten bei 31 verfügbaren Betten, in der Nephrologie mit einer Temperatur von 31 °C, in der Dialyse mit 28,7 °C und in der Notaufnahme mit 29 °C.
Die kritischen Probleme sind nach wie vor dieselben: unzureichendes Personal, zunehmende Krankenhausaufenthalte, immer schwieriger zu besetzende Schichten und Gesundheitspersonal, das gezwungen ist, unermüdlich zu arbeiten, um die kontinuierliche Versorgung zu gewährleisten.
Francesco Carta zieht Bilanz: „Bei diesen Temperaturen können wir nicht sicher arbeiten und die Patientenversorgung gewährleisten.“
Die Krise wird durch die Hitze, den Bettenmangel auf den Fluren und den erheblichen Personalmangel zusätzlich verschärft. „Das bedeutet“, so der Gewerkschaftsvertreter weiter, „dass das System, um überhaupt noch funktionieren zu können, zunehmend auf die Bereitschaft von Fachkräften angewiesen ist, über die regulären Arbeitszeiten hinaus zu arbeiten. Der Pflegekräftemangel verschärft sich zusehends und droht, nicht nur die stationären Bereiche, sondern auch einige besonders sensible Abteilungen vor große Herausforderungen zu stellen.“
Murracino wandte sich direkt an den Gesundheitsrat: „Das Recht der Bürger auf Gesundheit und der Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer müssen gewährleistet sein .“
(Unioneonline/E.Fr.)
