Staatsstraße 130: Die Konferenz zur Neugestaltung des Abschnitts Elmas-Assemini-Decimomannu hat begonnen.
Das Verfahren zur Einholung von Stellungnahmen, Genehmigungen und Freigaben, die für die Genehmigung des endgültigen Projekts erforderlich sindPer restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Der Prozess für die Entscheidungskonferenz wurde heute offiziell eingeleitet. Auf der Konferenz sollen die für die Genehmigung des endgültigen Projekts notwendigen Vereinbarungen, Meinungen, Bewilligungen und Freigaben eingeholt werden. Ziel des Projekts ist die grundlegende Verbesserung des Verkehrsflusses auf der Staatsstraße 130 zwischen Cagliari und Decimomannu, die durch Elmas und Assemini führt.
Der Startschuss wurde von Antonio Piu, Sonderbeauftragter für regionale Straßeninfrastrukturprojekte, gegeben. Das Ziel ist zweifach: die Infrastruktur sicher und modern zu gestalten und damit einem lang gehegten Mobilitätsbedürfnis gerecht zu werden.
Die gemeinsame Strategie
Der Umfang des Projekts erfordert ein komplexes Management unter Einbeziehung zahlreicher Behörden. Die drei beteiligten Gemeinden sowie die Metropolregion Cagliari sind in den Entscheidungsprozess eingebunden, der von der Region koordiniert wird. Aufgrund der strategischen Bedeutung des Projekts war die Beteiligung zahlreicher wichtiger Akteure im Bereich des Flächennutzungsschutzes und des Störungsmanagements erforderlich: von der ABAP-Aufsichtsbehörde über die Naturschutzbehörden bis hin zu den Betreibern essenzieller öffentlicher Dienstleistungen. Dazu gehören RFI, Terna, E-distribuzione, Abbanoa, Enas, Italgas und die großen Telekommunikationsunternehmen.
Diese Synergie zielt darauf ab, alle für die Projektgenehmigung unerlässlichen Meinungen, einschließlich landschafts- und wasserbaulicher, an einem Ort zusammenzutragen. Ein positives Ergebnis der Konferenz wird unter anderem die Beschränkung der Enteignung hunderter Grundstücke sein, die als Ersatzgenehmigung für die Einhaltung städtebaulicher und landschaftsbaulicher Vorschriften durch das Projekt dient.
Der Fahrplan
Die beteiligten Stellen stehen nun vor einem Prozess mit strengen Fristen. Die Behörden können bis zum 23. Juni zusätzliche Unterlagen oder Klarstellungen zu noch nicht bestätigten Sachverhalten oder Eigenschaften anfordern. Der entscheidende Zeitpunkt ist jedoch der 24. Juli, der Tag des abschließenden gemeinsamen Treffens.
Das Treffen findet um 10:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Generaldirektion für öffentliche Arbeiten in der Viale Trento in Cagliari statt. Dort werden die Behörden ihre endgültigen Beschlüsse unter vollständiger Einhaltung der von Piu hervorgehobenen „Beschleunigungsanforderungen“ präsentieren, um das Projekt so schnell wie möglich in die Praxis umzusetzen. Ziel ist es, mit dem Bau bis 2028 zu beginnen.
Auf Wiedersehen, ebene Straßenkreuzungen
Das Projekt umfasst einen Streckenabschnitt von etwa 10 Kilometern, von 3+000 bis 15+600. Die derzeit als Nebenstraße eingestufte Staatsstraße wird auf den Standard einer Straße des Typs B (Hauptstraße) mit einer 22 Meter breiten Fahrbahn ausgebaut.
Kernstück des Projekts wird die Beseitigung gefährlicher höhengleicher Kreuzungen sein, die die Hauptursache für die hohe Unfallrate auf diesem Streckenabschnitt darstellen.
Das Projekt umfasst den Bau von vier höhenfreien Autobahnkreuzen zwischen den Gemeinden Elmas, Assemini und Decimomannu. Parallel verlaufende Straßen dienen der Regelung des lokalen Verkehrs und ermöglichen die Zufahrt von der Seite. Die geplante Investition von rund 300 Millionen Euro soll eine wichtige Verkehrsader modernisieren und die Sicherheit sowie einen reibungslosen Verkehrsfluss für Tausende von Autofahrern täglich gewährleisten.
