„Gestern haben wir das Projekt eingeweiht, das dem Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplan (NRRP) vorgelegt wurde. Es umfasst die Optimierung der Infrastruktur des Konsortiums, um das Wasserverteilungsnetz effizienter zu gestalten. Konkret geht es darum, die Wassermengen zu messen, die die verschiedenen Knotenpunkte passieren – vom Staudamm über die Hauptleitungen und Nebenleitungen bis hin zu den Wasserzählern, die die Landwirte mit Wasser versorgen.“ Dies erklärte Giuseppe Bellu, Generaldirektor des Konsortiums für Landgewinnung in Nordsardinien, am Freitagmorgen bei einem thematischen Runden Tisch in Ozieri. Die von Journalist Giorgio Fresu moderierte Diskussion mit dem Titel „Wasser, Territorium, Zukunft 2026“ konzentrierte sich auf die großen Herausforderungen des Klimawandels, der Effizienz der Wasserverteilung und der Entvölkerung des Landesinneren.

Zwei Infrastrukturprojekte mit einem Gesamtvolumen von rund 12 Millionen Euro wurden finanziert, um die Überwachung zu gewährleisten und Wasserverschwendung zu reduzieren. „Die 3,2 Millionen Euro teuren Arbeiten des Nationalen Ressourcennutzungsprogramms (NRRP) werden durch ein 8,5 Millionen Euro teures Projekt des Ministeriums für Agrarpolitik ergänzt, das im Wesentlichen die NRRP-Arbeiten unterstützt. Wir sprechen hier von einer Investition von rund 12 Millionen Euro“, so Bellu weiter, „die in Kürze abgeschlossen sein wird und zur Berechnung der Wasserbilanz unseres Verteilungsnetzes genutzt wird. Das NRRP-Projekt ist abgeschlossen und getestet, während das vom Ministerium finanzierte Projekt noch läuft. Ziel der Arbeiten ist die Berechnung der Wasserbilanz unseres Netzes, um festzustellen, wo die größten Verluste auftreten und wie öffentliche Gelder zur Verbesserung unseres Netzes eingesetzt werden können.“

Die Kombination dieser beiden Projekte ermöglicht es dem Konsortium, ein wirklich integriertes, branchenspezifisches Wasserbilanzsystem zu schaffen. Es wird möglich sein, den Weg der Wasserressourcen entlang der gesamten Lieferkette – von der Quelle bis zum Wasserzähler des Endverbrauchers – zu verfolgen und jegliche Anomalien, Leckagen oder unbefugte Entnahmen sofort zu erkennen.

Diese digitale Infrastruktur wird als Schutzschild für die hervorragenden Agrar- und Lebensmittelprodukte der Region dienen, wie beispielsweise das sardische Lammfleisch mit geschützter geografischer Angabe (g.g.A.) und die sardische Stachelartischocke mit geschützter Ursprungsbezeichnung (g.U.).

© Riproduzione riservata