Ende 2025 wurde sie von der Guardia di Finanza (Fiamme Gialle) in Porto Torres angehalten, als sie gerade von einem Schiff aus Barcelona von Bord ging. Die Finanzpolizei hatte das verdächtige Verhalten der 47-jährigen Spanierin bemerkt und ihren Wagen durchsucht. Dabei entdeckten die Beamten 4 kg Drogen, verpackt in mehreren Päckchen und versteckt in einem doppelten Boden. Ein Drogentest ergab, dass es sich um Kokain mit über 2 kg Wirkstoff handelte.

Heute nahm die Frau, die sich derzeit im Gefängnis befindet, vor Gericht in Sassari an der Schnellverhandlung teil, in der sie wegen Drogenbesitzes und -handels angeklagt wurde.

Staatsanwalt Angelo Beccu forderte sechs Jahre Haft aufgrund der großen Menge an Drogen, ein Argument, dem Verteidiger Marcello Caddori vom Gericht in Lanusei widersprach. Richter Giuseppe Grotteria wies den erschwerenden Umstand ebenfalls zurück, verhängte aber dennoch die sechsjährige Haftstrafe. Der Anwalt kündigte Berufung an und hält das Urteil für ungerecht.

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